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Autor Thema: Sprachliche Auffälligkeiten bei Nadja Einzmann "An manchen Tagen"  (Gelesen 16865 mal)

Atréju

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Hey Leute,

hat jemand schon mal die Kurzgeschichte von Nadja Einzmann "An manchen Tagen" gelesen? Ich brauche die sprachlichen Auffälligkeiten. Vielen Dank für eure Hilfe!

Unendliche Grüße!

rapunzelchen

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Sprachliche Auffälligkeiten bei Nadja Einzmann "An manchen Tagen"
« Antwort #1 am: November 24, 2013, 19:10:25 »
Hallo Atréju, btw. ein sehr schöner Name. Aus der "Unendlichen Geschichte", oder?

Zitat
Kurzgeschichte von Nadja Einzmann "An manchen Tagen" gelesen? Ich brauche die sprachlichen Auffälligkeiten.

Gute wäre es, wenn Du den Text der Geschichte angeben würdest oder wenigstens einen Hinweis hättest, welchen Du meinst, so dass die Community Dir ein paar Tipps zu den sprachlichen Auffälligkeiten geben kann.

Meinst Du vielleicht diesen hier? (Klick!)

Liebe Grüße
rapunzelchen

kritikilla

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Sprachliche Auffälligkeiten bei Nadja Einzmann "An manchen Tagen"
« Antwort #2 am: November 24, 2013, 19:12:59 »
Bei dem Text handelt es sich nicht um eine Kurzgeschichte, sondern um eine Erzählung, also das erst mal vorab!
Zu den sprachlichen Auffälligkeiten (keine Garantie für Vollständigkeit!):

- Text ist eine Art Monolog, innere Rede

- direkte Rede ist nicht gekennzeichnet

- Wiederholungen:
        - „…mir ist nicht nach Welt“
        - „…Zeiten, da ich anders war“
        - Bett = Floß

- Personifizierung (Unmenschliches vermenschlichen):
  „der Himmel schaut blau“

- Anapher:
  „keines meiner Kinder, keines meiner Kinder“

- Metaphern (übertragender Sinn/ Bedeutung):
     - sich das Weiß in den Augen blutig sehen – rote Augen; Müdigkeit; Überanstrengung
     - „Packt eure Herzen in Alufolie“ – auf sich aufpassen, sich vor Verletzungen   
        schützen

- Vergleich:
  das Bett wird zum Floß, zum Schiff

Atréju

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Sprachliche Auffälligkeiten bei Nadja Einzmann "An manchen Tagen"
« Antwort #3 am: November 24, 2013, 19:17:02 »
@ kritikilla: Boah! Cool! Vielen Dank! Meinst du "die Haie und anderen Meerestiere" stehen für Menschen, die einem nichts Gutes wollen, so in dem Sinne, sich in einem Haifischbecken zu befinden?

@ rapunzelchen: Ja ist aus der Unendlichen Geschichte! Ist eines meiner Lieblingsbücher! Und ja, genau diesen Text meine ich.

kritikilla

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Sprachliche Auffälligkeiten bei Nadja Einzmann "An manchen Tagen"
« Antwort #4 am: November 24, 2013, 19:29:06 »
Ja sicher und das Bett ist eben das sichere Boot, der Anker, die Boje, um noch ein paar weitere Bilder einzustreuen.