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Autor Thema: Könnt ihr euch mal meine Rezension durchlesen?  (Gelesen 31 mal)

classfloppy

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Könnt ihr euch mal meine Rezension durchlesen?
« am: Februar 12, 2019, 20:23:45 »
Hallo zusammen! Ich habe das erste Mal in meinem Leben eine Rezension über 6 Kurse geschrieben, die vor unserer Klasse gehalten wurden. Könnt ihr euch die mal durchlesen und bewerten, wie ihr die findet. Sie ist noch nicht fertig, aber sind da Fehler, oder müsste ich noch was spezielles beachten?

Danke im Voraus!

die Rezension:

Rezension

In dieser Rezension fasse ich jeweils 2 Tage mit je 3 Kursen zusammen. Am Mittwoch dem 30 Januar ging mein erster Kurs über die Chemie und das Chemiestudium allgemein, wo zwei derzeitig studierende junge Männer von der Universität Rostock uns einen guten Einblick in das Chemiestudium und Chemie gegeben haben, mit vielen Experimenten, Bildern und Grafiken. Der zweite Kurs dieses Tages ging um die Barmer Krankenkasse, wo uns eine Frau auf eine mal andere Art und Weise die Aufgaben eines Assessment Centers näher brachte. Es gab viele Gruppendiskussionen und Rollenspiele. Dazu wurde versucht, dass man aus sich herauskommt und lernt mit gewissen Situation richtig umzugehen und sich selbst zu repräsentieren. Der letze Kurs dieses Tages ging um die Integration von geistig oder körperlich benachteiligten Menschen ins Leben. Dort kam eine blinde Frau mit ihrem treuen Begleiter, ihres Hundes, zu uns und erzählte uns über ihr alltägliches Leben, ihren Job und der Umgang mit ihrer Behinderung. Am Donnertag dem 31 Januar ging mein erster Kurs über das Lehramtsstudium. Martina Lembcke, die wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität in Rostock war, erzählte von dem Studium zur Grundschullehrerin. Sie hat uns gesagt, was man alles für Vorraussetzungen für dieses Berufsfeld benötigt und was die eigentlichen Aufgaben von Grundschullehrern sind. Sie sprach über Weiterbildungen und Qualifikationen oder auch Clichés und ging noch mal ganz spezifisch auf das Studium ein. Meine letzten beiden Kurse am Donnerstag gingen über die Pädagogik. Es kam eine gelehrte Physiotherapeutin mit ihren zwei Schülerin, die eine machte gerade eine Ausbildung zur Erzieherin und die andere zur Physiotherapeutin, und sie erzählten uns etwas über die verschiedenen Berufsfelder in der Pädagogik. Vom Sozialassistent, zum Erzieher bis hin zur Heilerziehungspflege und Physiotherapeut und gingen dabei sehr spezifisch auf die unterschiedlichen Aufgaben des jeweiligen Berufs drauf ein und erzählten den Werdegang.

Im ersten Kurs erklärten uns die beiden Herren ganz grob den Aufbau des Chemiestudiums und den Werdegang. Dabei gingen sie darauf ein, dass man erst seinen Bachelor macht, dann die Bachelorarbeit schreibt und dann sein Masterstudium beginnt und dieses wiederum mit einer Masterarbeit abschließt, welche gerne mal 60 Seiten beinhalten könne. Am Anfang fand ich, dass die beiden nicht ganz so vorbereitet waren, weil sie manchmal ihre Powerpointpräsentation erstmal selbst anschauen mussten, um dann das darauf abgebildete zu erklären. Der eine von den beiden Herren, der anscheinend Lehrer war, konnte nicht wirklich gut erklären, das hat man schon gleich zu Anfang gemerkt. Danach gingen sie beiden auf die Spezialisierungen ein und welche unterschiedlichen Arten es von der Chemie gäbe. Z.b. Die Biochemie, physikalische Chemie oder theoretische Chemie. Da die beiden, aber Studenten der Chemie, spezialisiert auf Katalyse waren, beschäftigte sich der Vortrag hauptsächlich mit der katalytischen Chemie, was ich etwas schade fand, weil auf die anderen spannenden Teilgebiete wie z.b. die Biochemie oder physikalische Chemie gar nicht eingegangen wurde und ich mit katalytischer Chemie nicht viel anfangen konnte. Sie haben uns dann verschiedene Trennungsverfahren, die man in der Katalyse anwenden kann gezeigt und sie meinten, dass man Mithilfe von Wasserstoff Energie herstellen kann, was ich dann wieder etwas interessanter fand, weil gerade die Energieerzeugung ein noch heute sehr aktuelles Thema ist und hätte man die Kapazität, diese Wasserstoffmengen zu speichern, würde man genug Energie erzeugen können, sodass wir nicht mehr auf Atomenergie angewiesen wären, wie die beiden auch erläuterten. Am Ende gingen die beiden nochmal auf die Berufsmöglichkeiten bzw. Jobmöglichkeiten ein, die man mit einem Chemiestudium hätte. Sie meinten zwar beide, dass Chemiker überall gebraucht werden, aber wirkliche viele Beispiele konnten sie irgendwie auch nicht nennen und diese Unsicherheit, die ich bereits am Anfang feststellte, zog sich eigentlich bis zum Ende. Da wir aber noch etwas Zeit am Ende der Stunde hatten, konnten wir noch ein bisschen mit Trockeneis rumspielen. Ich fand den Kurs schon relativ informativ und auch eigentlich spannend nur die Vortragsweise war irgendwie nicht wirklich euphorisch und die eigentliche Begeisterung, die die beiden für ihr Thema besitzen sollten, kam auch kaum zum Ausdruck. Das fand ich etwas schade und somit ging die Stunde etwas schleppend voran. Den zweiten Kurs dieses Tages fand ich sehr gut gelungen. Die Frau, die diesen Kurs leitete war total offen und von Anfang an sympathisch. Sie stelle sich gleich am Anfang vor und verriet auch was aus ihrem Privatleben, was ich sehr gut fand, da man eine Person gleich viel besser einschätzen kann und sich man gleich auch wohler fühlt, wenn man weiß, was für eine Person gerade vor einem steht. Danach sollten wir uns kurz vorstellen, was zeigte, dass sie auch Interesse an unseren Personen hat und sie nicht nur uns ihr Wissen beibringen will. Nach der kurzen aber intensiven Kennlernphase, erzählte sie uns etwas über das Assessment Center,Center, was das genau ist und welche Aufgaben es hat. Das beeindruckende war, dass sie es schaffte uns die Aufgaben des Assessment Centers spielerisch und nicht nur theoretisch beizubringen. Wir machten eine Gruppendiskussion über von ihr vorbereitet Themen, wo wir mit anderen Gruppen diskutieren wollten und unsere Meinung darstellen und vertreten sollten. Dann wurde noch von 3 Personen, die sich freiwillig gefunden haben, ein kleines Rollenspiel vorgeführt. Sie hat uns auch am Ende gesagt, was diese ganzen Übungen bringen sollen und kam dann wieder auf das Assessment Center zu sprechen. Das fand ich sehr stark gemacht, man hat gemerkt, dass sie weiß, wie man verschiedene Sachen miteinander verknüpfen kann und wie man auf Menschen zu gehen kann, und mit ihnen offen und ehrlich kommunizieren kann. Ich fand, dass dies ein richtig guter Kurs von ihr war, aus dem man viel mitgenommen und gelernt hat, gerade über seine Person. Der letzte Kurs des Tages ging über Integration von geistig und körperlich behinderten Menschen im alltäglichen Leben. Dazu hatten wir besuch von einer blinden Frau, die mit ihrem treuen Begleiter, ihrem Hund, kam. Sie erzählte anfangs erstmal ein wenig über sie, dass sie nur noch ca. 20% Sehkraft ihrer Sehkraft besäße und schon so auf die Welt kam. Sie erzählte uns wie sie aufgewachsen ist, wie es so ist, mit solch einer Behinderung zu lesen. Das war ziemlich interessant. Und als die dann darauf zu sprechen kam, dass sie studiert habe und sich wirklich jeden neuen Tag durch das Studium kämpfen musste und sich vor allen Behaupten und Beweisen musste, fand ich das wirklich ziemlich stark und zeugt von Stärke. Sie erzählte, dass sie anfangs gar nicht zum Studium zu gelassen wurde, weil die Professoren nicht wussten, wie sie damit umgehen sollen und wie sie denn mit den Vorlesungen und Prüfungen klar kommen solle. Sie meinte, dass es viel Überzeugungskraft forderte, bis die Professoren einsahen, dass mit extra Arbeitsmitteln, das Studium durchaus machbar ist. Nach ihrem Sozialpädagogikstudium, als die anfing zu arbeiten, berichtete sie uns, dass sie ganz oft ein Opfer von Diskriminierung wurde. Dann erzählte sie uns von ihrem Arbeitsplatz, welche Hilfsmittel es für Sehbehinderte gebe, und was davon eigentlich die Krankenkasse zahlt. Am Ende der Stunde kamen wir nochmal auf die Frage „Wie reisen eigentlich Blinde“ zu sprechen. Eine ziemlich interessante Frage, die sie beantwortete mit „na, ganz normal“. Es gibt bestimmte Menschen, die zb. Beim Flug dich begleiten und aufpassen, dass dir nichts passiert. Diese Leute gehören zu den Fluggesellschaften und werden extra dafür ausgebildet. Dieser Kurs war mit unter der beste des Tages. Es war wirklich sehr interessant und auch wissenswert. Man hat wirklich mal einen Einblick in das Leben einer behinderten Person bekommen und man hat gemerkt, dass diese Person eigentlich gar nicht viel anders leben als wir und auch überhaupt nicht unglücklicher sind, sondern das Leben viel mehr zu schätzen wissen, also gesunde Menschen. Am Donnerstag ging der Tag mit dem Kurs über das Lehramtsstudium los. Auf diesen Kurs habe ich mich am meisten gefreut, weil ich später auch Lehramt studieren möchte. Frau Martina Lembrek, eine wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Rostock war bei uns zu besuch und fragte uns erstmal, wie denn für uns der typische Lehrer aussehe. Danach wie der normale Weg Werdegang bis zum vollausgebildeten und qualifizieren Lehrer ist, was wirklich mehr als nur interessant war. Sie erzählte uns auch von ihrem eigenen Werdegang und sie es bei ihr so war. Sie machte uns auch nochmal aufmerksam, dass das Studium ziemlich lang ist und man viel Ausdauer und Durchhaltevermögen mitbringen sollte. Dann unterhielten wir uns über den Beruf an sich, also was sind die Aufgaben eines Lehrers und seine Pflichten. Wir haben geklärt, dass das Cliché „Der Lehrer hat Vormittags Recht und Nachmittags frei“, nicht so stimmt, sondern viel Vorarbeit und auch Nacharbeit geleistet werden muss. Als letztes redeten wir noch über weitere Qualifikationen. Sie z.b. arbeitete 8 Jahre lang als Grundschullehrerin und hat sich dann entschloßen, sich noch weiter zu bilden und jetzt also wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität zu arbeiten und neue Studierende auf ihrem Weg zu unterstützen. Das war wirklich gut, dass sie nochmal auf de Möglichkeiten, die man noch hat, wenn man schon Lehrer ist, eingegangen ist. Auch nochmal wichtig für mich, weil man vielleicht später auch promovieren könnte und an einer Universität dann auf seinem Interessengebiet arbeiten und lehren kann. Man hat sofort gemerkt, dass sie eine Lehrerin ist bzw. Täglich mit Menschen zu tun hat. Dieser Kurs hat mir wirklich sehr bei meiner Entscheidung nochmal geholfen. Auch wenn es für mich bereits fest stand Lehramt zu studieren, hat das meine Entscheidung nochmal gestärkt und ich habe auch noch wichtige Sachen dazu gelernt, die ich noch gar nicht wusste.