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Autor Thema: Das Rheinlied - Zentrale Gedanken  (Gelesen 82 mal)

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  • Gast
Das Rheinlied - Zentrale Gedanken
« am: März 25, 2017, 23:31:05 »
Hallo,

ich soll die zentralen Gedanken aus dem Gedicht "Rheinlied" darstellen. Das einzige, was ich verstanden hab, dass sie (die Deutschen) nur über ihre Leichen das Land um den Rhein und den Rhein den Franzosen abtreten. Leider sollen wir mindestens einen Din A4 Blatt an Text aufschreiben, besser wären 1.5 und dabei strophenweise vorgehen. Das Problem ist, dass ich die ganzen Metapher und die anderen stilistischen Mittel einfach nicht verstehe... Könnt ihr mir die Strophen einzeln erklären? Ihr müsst nicht alle Strophen erläutern, jede Erläuterung zu einer Strophe ist hilfreich! Was sind für euch die zentralen Gedanken? Er möchte den Rhein einfach nicht abtreten, mehr erkenne ich nicht.

Das Gedicht
http://www.deutsche-schutzgebiete.de...icht_haben.htm

oder:

Rheinlied

Sie sollen ihn nicht haben
den freien deutschen Rhein,
ob sie wie gierige Raben
sich heiser danach schrein
So lang er ruhig wallend
sein grünes Kleid noch trägt
so lang ein Ruder schallend
In seine Woge schlägt

Sie sollen ihn nicht haben,
den freien deutschen Rhein,
so lang sich Herzen laben
an seinem Feuerwein
So lang in seinem Strome
noch fest die Felsen stehn,
so lang sich hohe Dome
in seinem Spiegel sehn

Sie sollen ihn nicht haben
Den freien deutschen Rhein
So lang dort kühne Knaben
Um schlanke Dirnen freien
So lang die Flossen hebet
Ein Fisch auf seinem Grund
So lang ein Lied noch lebet
In seiner Sänger Mund

Sie sollen ihn nicht haben
Den freien deutschen Rhein
Bis seine Flut begraben
Des letzten Manns Gebein