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Autor Thema: Max dauthendey  (Gelesen 2574 mal)

klara

  • Gast
Max dauthendey
« am: März 17, 2014, 16:53:29 »
Hallo zusammen,
ich habe eben das Gedicht von Max Dauthendey gelesen (Text s.u.) und würde gerne mit euch über die Interpretation sprechen. Meines Erachtens schreibt Dauthendey darüber, dass Städte nur noch aus Schwermetall bestehen, verbaut und unnatürlich sind. Die Verse "Er lacht noch gütig, ist spielend zu sehn,/ Und übermütig, und unbedacht,/ Kaum schielend nach der Vergänglichkeit," besagen meiner Ansicht nach, dass der Mensch sich keine Gedanken über die Folgen seines umweltschädlichen Handelns macht. Doch was drücken eurer Meinung nach die letzten Verse aus? Teilt ihr meine Ansicht überhaupt?

Viele Grüße Klara
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Max Dauthendey: Zinkfarbene Nebel über der Stadt
Zinkfarbene Nebel über der Stadt,
Und bleiern die Bäume, metallen die Wege;
Der Wolkenhimmel wie Blech so platt,
Wie aus wirrem Draht sind die kahlen Gehege.
Verrostet rollt sich das Blatt, das letzte,
Und Felder malen sich staubig aus Kohle;
Der Fluß rennt durch die Welt, die zerfetzte,
Wie zersetzte Säure aus einer Phiole.
Und durch die ungeheure Leere
Getraut sich der Mensch warmblütig zu gehn,
Mittenhin durch der Urstoffe eiserne Schwere.
Er lacht noch gütig, ist spielend zu sehn,
Und übermütig, und unbedacht,
Kaum schielend nach der Vergänglichkeit,
Und macht die Arme wie Flügel weit.
Und liegt auch Winterrauch dicht und breit,
Er kennt als Verliebter als Jahreszeit
Nur den Frühling, den er ewig nennt.



Sina

  • Gast
Max dauthendey
« Antwort #1 am: März 22, 2014, 19:15:24 »
Weiß wirklich niemand Hilfe? 
Schaaaaaaaade  :-\