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Zusammenfassung

Autor: Derryck
« am: November 15, 2021, 09:41:54 »

Ich würde sagen, dass die Redewendung "Vom Winde verweht" sehr vielschichtig in ihrer Bildhaftigkeit ist und daher nicht nur ein Stilmittel, sondern gleich ein hybrides rhetorisches Stilmittel ist.

Es kann – besonders wenn die Dramatik des Vergänglichen im starken Kontrast zu der Phrase steht – durchaus auch als Euphemismus gesehen werden, ja. Ich würde darin zusätzlich eine kleine Alliteration sehen, was die Beliebtheit dieser klangvollen Phrase ebenfalls erklärt. Je nach Verwendung könnte "vom Winde verweht" auch ein Mittel der Ironie sein. Auch sehe ich darin eine Metapher, da ein übertragener Sinn hergestellt wird, sofern nicht buchstäblich Laub oder Staub im Winde verweht wird.

Du siehst – "vom Winde verweht" ist ein sehr reichhaltige rhetorische Figur. :)
Autor: Rhetorische Stilmittel
« am: Oktober 17, 2021, 12:45:08 »

Hallo, ich habe folgende Frage:
Ist die Redewendung "vom Wind verweht" ein rhetorisches Stilmittel namens Euphemismus, also eine Beschönigung?
Beispiel: Ihr Leib, ihr Weib, ihre Kinder, ihr Besitz und alles, was sie zustande bringen, geht samt und sonders dahin, in einem Augenblick verschwindet es, mit dem Wind verweht es;...