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Zusammenfassung

Autor: Gotthelf
« am: August 29, 2020, 07:58:18 »

"Würde weitgehende Einigkeit herrschen, bräuchte es keine Politik, kein Ringen um eine öffentliche Entscheidung, sondern allenfalls eine Instanz, die ein anerkanntes Prinzip auf konkrete Fälle anwendet und durchsetzt."

Regel: Im Standarddeutsch darf bei starken Verben der Stammvokal nicht verändert werden.

Konditional:
Würde weitgehende Einigkeit herrschen, brauchte es keine Politik und kein Ringen um eine öffentliche Entscheidung, sondern allenfalls eine Instanz, die ein anerkanntes Prinzip auf konkrete Fälle anwenden und es durchsetzen würde.

Würde weitgehende Einigkeit herrschen, würde es keine Politik und kein Ringen um eine öffentliche Entscheidung brauchen, sondern allenfalls eine Instanz, die ein anerkanntes Prinzip auf konkrete Fälle anwenden und es durchsetzen würde.

Treffender: benötigte, würde benötigen
Autor: Dein Error
« am: Mai 17, 2020, 20:27:07 »

Hallo,

eine kurze Frage zum Konjunktiv II, die ich schon länger mit mir rum trage, auf die ich aber nirgendwo eine wirklich zufriedenstellende Antwort finde.

Die Regel lautet ja, dass man auf den Konjunktiv mit "würde" ausweichen soll, wenn Konjunktiv II und Präteritum identisch sind und der Konjunktiv II daher nicht eindeutig als ein solcher zu erkennen ist. Die Regel ist soweit klar. Ich frage mich nur, was mit Sätzen ist, in denen mehrere Verben im Konjunktiv II stehen, von denen manche mit dem Präteritum identisch sind und andere nicht. Im Grunde genommen wird doch dann schon aus dem Kontext klar, dass es sich auch erstere im Konjunktiv stehen, oder? Wechselt man daher in diesem Falle auch auf den Konjunktiv mit "würde"?

Hier ein Beispiel:

Würde weitgehende Einigkeit herrschen, bräuchte es keine Politik, kein Ringen um eine öffentliche Entscheidung, sondern allenfalls eine Instanz, die ein anerkanntes Prinzip auf konkrete Fälle anwendet und durchsetzt.

So würde der Satz lauten, wenn man die Regel ganz streng anwendet. Oder ist vielleicht dieser Satz besser/schöner/korrekt?

Herrschte weitgehende Einigkeit, bräuchte es keine Politik, kein Ringen um eine öffentliche Entscheidung, sondern allenfalls eine Instanz, die ein anerkanntes Prinzip auf konkrete Fälle anwendet und durchsetzt.

Im Grunde ist m.E. hier ja klar, dass "herrschen" im Konjunktiv steht, auch wenn es mit der Präteritum-Form identisch ist.

Was meint ihr?