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Zusammenfassung

Autor: azebr
« am: November 18, 2015, 09:30:10 »

Hallo Forum,

ich beschäftige mich gerade mit der Übersetzung einer Dichtung, genauer gesagt dem Werk Die Leuchte Asiens von Edwin Arnold. Um das Versmaß halten zu können, werden darin immer wieder Worte gekürzt. Beispiele:

Die nun ich sag, zu finden ew’ges Heil

Erwacht’ ich! O mein Prinz, was mögen wohl

Hier sind die Buchstabenweglassungen durch den Apostroph gekennzeichnet. Aber es gibt eine ganze Reihe von anderen Worten, die laut Duden so nicht geschrieben werden können, welche aber dennoch nicht mit dem Auslassungs-Apostroph gekennzeichnet sind. Beispiele:

Beschwingt die Seele höhern Sphären zu

In goldne Schale, tropfte Buddha aus

Wo kann ich mich über die Zulässigkeit oder Korrektheit solcher Wortkürzungen um des Versmaß’ Willen belesen? Gibt es ein Fachwort dafür? Oder ist das am Ende gar dichterische Freiheit?

Ein weiteres Problem entsteht bei der Groß- und Kleinschreibung. Bei der Übersetzung wird stellenweise nach Satzzeichen, welche eine Pause oder Hervorhebung markieren, klein geschrieben. Beispiel:

»Leidvoller Mann" ich hause manchen Mond

Ich würde diese Kleinschreibung korrigieren, soweit sie nicht durch entsprechende Regeln gedeckt ist.

Ich bin für jeden Hinweis dankbar!

Viele Grüße,

Armin Zebrowski