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Nachrichten - Maria Grazia

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Ich hab' da mal 'ne Frage / Personifikationen in einem Gedichz
« am: Dezember 17, 2014, 20:02:14 »
Eine Personifikation ist eine Vermenschlichung einer Sache.
Zum Beispiel: Mein weinendes Herz vermisst dich.
Ein Herz kann weder weinen noch aktiv vermissen. Ein Mensch kann jemanden vermissen und weinen. Das Herz wird also vermenschlicht (personifiziert).

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Gedichtanalyse und -interpretation / Gedichtsuche
« am: Dezember 02, 2014, 00:38:12 »
Hat jemand das Gedicht "Liebe am Horizont" von Ursula Krechel??
Es ist beispielsweise Teil der Sammlung "Es schlug mein Herz", Deutsche Liebeslyrik, Reclam.
Im Internet ist das Gedicht nur in verschiedenen Versionen zu finden.
Es hätte gerne das Original.
Da ich es sehr schnell brauche, wäre es schön, wenn mir jemand hier unkompliziert helfen könnte.
Wie gesagt, die Varianten im Internet habe ich gesehen - mir geht es darum, wie das Gedicht im Original lautet (wann die Autorin beispielsweise einen neuen Vers beginnt).
Danke!! 

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Sprachlich lassen sich die beiden Figurenreden auch ganz gut unterscheiden. Während beim Bewusstseinsstrom die grammatische Logik aufgelöst und die Interpunktion fast immer fehlerhaft oder nicht vorhanden ist, ist dies beim inneren Monolog an sich nicht der Fall.
Bsp. für inneren Monolog
"Was, ich bin schon auf der Straße? Wie bin ich denn da herausgekommen? – So kühl ist es… ah, der Wind, der ist gut… Wer ist denn das da drüben? Warum schau’n denn die zu mir herüber? Am End’ haben die was gehört… Nein, es kann niemand was gehört haben… ich weiß ja, ich hab’ mich gleich nachher umgeschaut! Keiner hat sich um mich gekümmert, niemand hat was gehört…" (Arthur Schnitzler, Leutnant Gustl)

Bsp. für Bewusstseinsstrom
es geht doch nichts über so einen Kuß lang und heiß geht einem runter bis in die Seele ja lähmt einen fast und dann kann ich diese ganze Beichterei auf den Tod nicht ausstehen wie ich immer zu Pater Corrigan gegangen bin er hat mich angefaßt Pater na wenn schon was ist denn dabei und er gleich wo und ich wie ein richtiges Doofchen als Antwort am Kanalufer aber ich meine doch wo an deinem Körper mein Kind am Bein hinten oben ja ziemlich hoch oben wars dort wo du sitzt etwa ja o mein Gott konnte er nicht einfach Hintern sagen.
James Joyce: Ulysses (letztes Kapitel)


Erläuterung zu James Joyce:   Die Gedanken von Molly Bloom aus James Joyces Roman Ulysses werden hier ganz unvermittelt und ohne Einmischung des Erzählers wiedergegeben. Die Wortwahl ist die der Figur (hier z.B. zu erkennen an: „Beichterei“, „Doofchen“) und es liegen freie und schnelle Sprünge zwischen den einzelnen Themen (z.B. vom Küssen zum Beichten) vor. Satzzeichen, verba dicendi und sentiendi, Anführungszeichen und Absätze fehlen ganz (was es in der vorliegenden Passage schwer macht, zu sortieren, was der Pater sagte und was Molly dachte).


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Ich hab' da mal 'ne Frage / Protokollanlagen
« am: November 14, 2014, 01:05:06 »
Rechtsvorschriften weiß ich nicht, aber warum Anlagen angeben und nicht beifügen????

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Dramatik und Epik / Stilmittel
« am: November 12, 2014, 22:44:55 »
Also ich würde es durchaus als Paradoxon durchgehen lassen. Man kann ja schließlich auch hoffen, obwohl rational alle Hoffnung verloren scheint. Die Hoffnung stirbt schließlich zuletzt... ;)

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Hallo!
HAt jemand von euch vielleicht eine Idee für einen Gedichtvergleich? Schön wäre, wenn die Gedichte aus unterschiedlichen Epochen stammen und ein gemeinsames Thema unterschiedlich beleuchten würden. Darüber hinaus wäre es natürlich toll, wenn es sprachlich viel zu entdecken gäbe.
Bin gespannt, was euch so einfällt!

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Gedichtanalyse und -interpretation / Gedicht Verständnis
« am: November 12, 2014, 22:27:51 »
Wo der Stempel -> wo die Zeichen (In Rom sind an Häusern noch die Zeichen vergangener prunkvoller Zeiten zu entdecken -> Rom war also bereits früher Ort der Macht)
Das laute Rom und das der stillen entlegenen Plätze (Rom ist lebendig; pulsiert vor Leben; es gibt jedoch ebenso Orte, an denen man sich zurückziehen kann) -> zeigt Vielseitigkeit der Stadt

Als hätte

Ein Gott sonst sehr verstreuten Glanz

Hierhergelenkt, um alles Scheinen

Zu steingewordenem Sein zu einen

-> Sonst findet man in jeder Stadt eine Besonderheit (Glanz); Rom als absolutes Highlight; Stadt der Städte, die das ganze Scheinen (die ganze Pracht) bündelt
In der Achitektur/den Bauwerken wird diese Pracht geeint, also für die Betrachter sichtbar/erfahrbar

Ich hoffe, ich konnte helfen  :D

 

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Ich hab' da mal 'ne Frage / Redebericht und Gedankenbericht
« am: November 11, 2014, 22:39:29 »
Ich hätte da eine Frage zu den Darbietungsformen des Erzählens.
Worin liegt der Unterschied zwischen Redebericht und indirekte Rede?
Und worin liegt der Unterschied zwischen Gedankenbericht und erlebte Rede?
Danke!!!

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