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Nachrichten - rapunzelchen

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Natürlich gehört die Sprache ins Marketing. Aber deine Frage, was wir unter Marketing verstehen, wohl eher nicht. Aber bei Fragen zur Sprache deinerseits, helfen wir natürlich gern.

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Wow. Schneller-Service! Ich weiß zwar nicht, wofür man einen solchen "Verkehrt-herum-schreiben"-Generator braucht, bin aber beeindruckt, wie schnell du solche Wünsche umsetzt  ;D

Ich probiere das einmal aus!

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Ich hab' da mal 'ne Frage / wie kann
« am: Januar 19, 2015, 16:12:50 »
Profil -> Benutzerkonto -> Aktionen -> Benutzerkonto löschen.

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Gedichtanalyse und -interpretation / Halloween Methapern
« am: November 06, 2014, 16:33:44 »
Auch noch einige lose Beispiele:

Nebelmond, Blutmond, Knochenberg, blutige Theorie, blutige Praxis, er ist ein Zombie (wenn damit nicht gemeint ist, dass er tatsächlich ein Zombie ist, sondern nur auf die Eigenschaften verwiesen wird), ...

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Forum & Website / Feedback: Lernvideos auf Wortwuchs.
« am: August 11, 2014, 00:54:01 »
Habe mir den Kanal angeschauen und unter dem Video auch mein Feedback hinterlassen. Aber der Vollständigkeit halber möchte ich mich auch hier nochmals äußern: Ich muss sagen, ich bin wirklich angetan. Vielleicht ist der Pleonasmus noch nicht das Knallerthema und ich bin gespannt, wie die Zugthemen (Gedichtanalyse, Sachtextanalyse, Charakterisierung) und Co realisiert werden, denn da gibt es auf Youtube wahrlich Nachholungsbedarf.

Ich muss aber sagen, dass - vor allem in der Ergänzung zu den bestehenden Texten - die Seite dadurch gewinnt und gerade für Schüler enorm aufgewertet wird. Danke dafür!

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Ich hab' da mal 'ne Frage / Hilfe bei Hörspiel
« am: Mai 13, 2014, 23:54:04 »
Noch zwei Zwischenfragen: wie viele Menschen sind denn bisher in das Projekt involviert? In welchem Rahmen entsteht es..., also ist es rein privater Natur oder ist es im Zusammenhang mit einem Event/Kurs etc. entstanden?

Liebe Grüße
rapunzelchen

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Ich hab' da mal 'ne Frage / Hilfe bei Hörspiel
« am: Mai 13, 2014, 22:56:18 »
Wenn die Texte hier in einem gesonderten Bereich besprochen werden und es darin ein wenig Feedback vom "Künstler" gibt, wäre ich auch gern dabei. Nur allein mit einem ellenlangen Text - nö. Ansonsten sehr gern.

Liebe Grüße
rapunzelchen

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Ich hab' da mal 'ne Frage / Gedichtanalyse
« am: Dezember 10, 2013, 20:43:46 »
Hast du konkrete Fragen zur Gedichtanalyse? Dann denke ich, kann dir jeder hier helfen! Hinweise, wie du vorgehen solltest, findest du auf wortwuchs.net in Hülle und Fülle.

Wenn du den exemplarischen Aufbau einfach abarbeitest, sollte dich das schon ein großes Stückchen weiterbringen und im Anschluss kannst du das Ergebnis gern hier vorstellen und ich helfe dir bei den letzten Kleinigkeiten und beim Feinschliff.

Liebe Grüße
rapunzelchen

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Ich hab' da mal 'ne Frage / Inhalt vom Gedicht "Der Erlkönig"?
« am: Dezember 09, 2013, 12:40:16 »
Es stimmt natürlich, dass der "Erlkönig" häufig auf Pädophilie heruntergebrochen wird und selbstverständlich lassen sich im Text Merkmale finden, die das bestätigen. Dennoch ist es auch nicht falsch, wenn du den Text "einfach" so liest, wie er geschrieben steht.

Denn eigentlich gibt es keinerlei Hinweise, die nur diese Sichtweise zu lassen und es ist in Ordnung, wenn wir uns bei der Interpretation auf das Gesagte beschränken und uns nicht zu sehr von der Ansicht leiten lassen, dass das Paar Mann/Kind gleich in diesem Kontext betrachtet werden muss. Es kann - warum auch nicht - einfach um den siechenden Sohn in den Händen des Vaters gehen, der Wahnvorstellungen hat.

Ist es nicht spannend, dass die meisten Interpretationen davon ausgehen, dass der Erlkönig nur eine Metapher oder eine Wahnvorstellung ist? Möglich sind prinzipiell alle Wege, wenn du sie nur am text belegen kannst und sich auf das Offensichtlichste zu beziehen, muss nicht immer das Abstruseste sein.

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Hallo Aaron, leider habe ich den Text der Geschichte nicht, so dass ich dir helfen könnte. Kannst du mir einen Hinweis geben, wo ich "Etwas zu erzählen" finden kann, um ihn rasch zu lesen und dir dann eine Analyse zu liefern?

Liebe Grüße
rapunzelchen

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Dramatik und Epik / Unbekannte Kurzgeschichte
« am: Dezember 04, 2013, 14:46:21 »
Vielleicht schaust du dir einfach mal die gängigen Literaturzeitschriften an und schaust dort nach unbekannten Kurzgeschichten. Da findest du viele Autoren, die schon viel veröffentlicht haben, aber noch nicht der breiten Masse bekannt sind und schon gar nicht im Deutschunterricht behandelt werden.

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Gedichtanalyse und -interpretation / Reimschema bei Ebner-Eschenbach
« am: Dezember 04, 2013, 14:44:36 »
Oh. Ich muss mich wohl revidieren und mich Jonas anschließen. Zwar umarmen die beiden Verse die Strophe, doch per Definition ist das natürlich kein umarmender Reim.

Liebe Grüße

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Gedichtanalyse und -interpretation / Reimschema bei Ebner-Eschenbach
« am: Dezember 03, 2013, 19:19:48 »
Ich würde das Ganze einfach unter dem Reimschema "umarmender Reim" verbuchen und darauf verweisen, dass dieser jeweils zwei Paarreime umschließt, also so, wie du es schon vorschlägst.

Das stimmt in jedem Fall und macht außerdem auf der inhaltlichen Ebene jede Menge Sinn.

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Sachtexte / Todesstrafe: Pro und Contra - Erörterung
« am: Dezember 03, 2013, 03:02:54 »
Hey Lisa, deine Frage bezüglich der Todesstrafe ist sehr spannend und wird wahrscheinlich in vielen Deutschstunden das Thema für eine Erörterung sein, da es - was mal unabhängig vom Inhalt - sehr schön ist, da es kaum ein "richtig" oder "falsch" gibt. Das bedeutet, dass man für das "Pro" und "Contra" beiderseits vielfältige Beispiele findet.

Schauen wir einmal, was ich dir in Bezug auf die Todesstrafe anbieten kann.

Argumente Pro-Todesstrafe
  • Die Bevölkerung wird engültig vor gefährlichen Subjekten beschützt und Psychopathen kommen in keinem Fall wieder auf die Straße und unters Volk. Die Sicherheit der Gemeinschaft ist also in jedem Fall gewährleistet.
  • Wie du selbst schon anführtest, hat die Todesstrafe eine abschreckende Wirkung. Wenn ein Täter weiß, dass er hingerichtet wird, wenn er jenes oder dieses tut und keine Chance auf ein "einfaches Lebenslänglich" hat, wirkt dies mitunter stärker im Voraus.
  • Mörder haben andere Menschen getötet und selbst keine Gnade walten lassen, warum sollten sie etwas anderes verdient haben als die Todesstrafe?
  • Der Täter wird von der Schuld befreit. Denn mitunter quält sich der Verurteilte, da er eine tat begangen hat, die so grausam war, das er sie nicht vergessen kann, wodurch ihm die Todesstrafe letzten Endes "Erlösung spenden würde"

Argumente Contra-Todesstrafe

  • Es gibt keine belastbaren Erhebungen darüber, dass ein Mensch, der einmal getötet hat, wieder töten wird. Deshalb ist das erste Pro-Argument im eigentlichen Sinn hinfällig.
  • Derjenige, der den Verurteilten tötet, wird selbst zum Mörder. Egal, ob dies durch eine giftike Injektion geschieht oder per Knopfdruck aus der Ferne. Diese Forderung ist dem Vollstreckenden/Henker unmenschlich gegenüber.
  • Die Todesstrafe trifft auch häufig unschuldige Menschen. Denn immerhin ist ein Fall nicht immer gänzlich geklärt und es gibt zahlreiche Beispiele dafür, dass Menschen zu Unrecht verurteilt und anschließend hingerichtet wurden. Dies ist ein sehr häufiges Contra-Argument.
  • Außerdem kann die Todesstrafe natürlich auch Familien zerstören. Denn jeder Mörder/Verurteilte hat ebenfalls eine Familie und durch die Ausführung der Strafe wird ebendiese zerstört.
  • Diese Art der Strafe verstößt ganz klar gegen den hippokratischen Eid, den Ärzte irgendwann einmal geleistet haben. Jedenfalls wenn wir davon ausgehen, dass die Todesstrafe von einem Arzt vollstreckt wird. Immerhin besagt dieser Eid eigentlich genau das Gegenteil und sollte Ärzte nicht zu Mördern machen.
  • Mitunter müssen die Inhaftierten eine Weile auf die Vollstreckung warten. Das bedeutet, dass sie tagtäglich darauf warten, dem Tod ins Gesicht zu blicken. Diese Bedingungen sind absolut unmenschlich und können in keinem Fall toleriert werden.

Dies sind die Pro- und Contra-Argumente, die mit im Zusammenhang mit der Todesstrafe eingefallen sind und ich hoffe, dass ich dir damit helfen konnte. Vielleicht kann noch ein anderes Mitglied aus der Community diese Argumente ergänzen oder dir selbst fallen noch einige ein.

Ich wünsche dir jede Menge Erfolg bei der anstehenden Erörertung und freue mich natürlich über Anschlussfragen in diesem Zusammenhang!

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Dramatik und Epik / Merkmale von Kurzgeschichten
« am: Dezember 03, 2013, 02:18:13 »
Guten Abend Pfefferminza,

prinzipiell ist es gar nicht so einfach, die Merkmale einer Kurzgeschichte einfach so zu benennen. Denn es gibt durchaus Kurzgeschichten, die nur recht wenige Merkmale aufweisen und manche - diese begegnen uns häufig im Deutschunterricht - sind typische Vertreter der Art, da sie jede Menge solcher Merkmale aufweisen, die dann in allen Texten gleich sind.

Ich versuche einmal, dir die wichtigsten Merkmale einer Kurzgeschichte aufzuzeigen und erkläre im Anschluss, warum der Text, den du als Beispiel bringst, nach diesen Kriterien eben keine Kurzgeschichte ist respektive die Merkmale einer solchen eben nicht erfüllt.

Typische Merkmale einer Kurzgeschichte:

  • Kurzgeschichten haben meist ein offenes Ende, das bedeutet, dass wir als Leser nicht wissen, wie es mit den Charakteren der Geschichte im Nachhinein weitergeht.
  • Außerdem ist der Einstieg meist plötzlich und man wird einfach in das Geschehen hinein geworfen. Der Leser erhält also keine Informationen über die Vorgeschichte der Handelnden und wird lediglich mit der erzählten Zeit der Geschichte konfrontiert.
  • Natürlich ist der Umfang dieser Geschichten sehr knapp. Daher leitte sich auch ihr Name ab. Allerdings gibt es auch KG, die dutzende von Seiten haben, weshalb wir nicht einfach sagen sollten, dass eine solche Geschichte auf den ersten Blick "kurz" ist.
  • Uns begegnen Personen aus dem Alltag. Selten tauchen typische Helden auf, sondern eher Personen wie "du und ich"
  • Den Mittelpunkt einer Kurzgeschichte bilden überraschende Ereignisse oder Wendungen.
  • Die Geschichte spielt überall. Das bedeutet, dass in der Kurzgeschichte selten genaue Orte und Schauplätze benannt werden. Vielmehr ist von irgendeinem Ort oder einer Stadt die Rede, aber eben nicht "Berlin, Hamburg oder Stuttgart"
  • Häufig finden wir keinen auktorialen Erzähler. Die Geschichte wird also oftmals von einem personalen Erzähler gestaltet.
  • Das hat auch zur Folge, dass der Leser sehr wenig über die einzelnen Charaktere weiß. Wir wissen nur das, was uns die Personen durch ihr Charakterisierung selbst preisgeben.

Sodele. Das sind die Merkmale einer Kurzgeschichte, die meist im Deutschunterricht und der Schule gelehrt werden. Wichtig ist jedoch, dass natürlich jede Geschichte mit diesen Elementen spielen kann und nicht alle Merkmale erfüllen muss.

Wenn du nun auf den Text von Nadja Einzmann schaust und ihn mit diesen Aspekten vergleichst, merkst du, warum er meist nicht als Kurzgeschichte bezeichnet wird, da wenige, fast gar keine, der angeführten Merkmale erfüllt werden.

Liebe Grüße

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