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Nachrichten - Jonas

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1
Ich weiss nicht, weshalb man mich hier als ABC-Schützen diffamiert und warum mir niemand dankt.

Danke.

3
Ich hab' da mal 'ne Frage / Satzglieder
« am: Februar 20, 2019, 12:50:51 »
Ahoj!

Das Pronomen es dient hierbei als Platzhalter für das nachfolgende Subjekt, das im Nominativ steht. Es steht dort, weil bei Aussagesätzen stets ein Wort vor dem Prädikat stehen muss. Stünde es dort nicht, wäre der Satzbau nicht mehr vom Fragesatz zu unterscheiden (vgl. Satzarten).

Diese Funktion, also die Stellung im Vorfeld und somit vor dem Prädikat, wird meist vom Subjekt oder eben von einem anderen Satzglied übernommen. In diesem Fall allerdings nicht. Typisch ist ein solcher Satzbau für das Märchen und gilt ansonsten oft als schlechter Stil.

Stellt man die Satzglieder um, entfällt das es, da es im Eigentlichen überflüssig ist:

Zitat

Bald sind Semesterferien.


Kurzum: das es erfüllt in deinem Beispiel keine Satzgliedfunktion und ist gewissermaßen leer. Folglich wird es  nicht als Subjekt angesehen. In bezug auf die Schulgrammatik gilt es vermutlich nicht als Satzglied. In welchem Kontext brauchst du es denn?

Cheers.

4
Ich hab' da mal 'ne Frage / Standarddeutsch
« am: Februar 18, 2019, 16:59:09 »
Ahoj.

Das ist nicht fehlerhaft. Das ist umgangssprachlich. Mehr nicht.

Beste Grüße.

5
Rechtschreibung & Grammatik / Kreißsaal
« am: Februar 06, 2019, 18:46:04 »
Die korrekte Bezeichnung für den Raum ist Kreißsaal. Ebenso steht es auf Wortwuchs. Wo liegt ihrer Meinung nach der Fehler?

Siehe: https://wortwuchs.net/schreibweise/kreissaal/

Cheers.

6
Ahoj M.H.!

Ich hoffe, dass ich deine Frage richtig verstanden habe, denn eigentlich ist's ganz einfach. Grundsätzlich geht es hierbei um zwei Dinge:

  • 1) Präpositionen, die mit einem bestimmten Artikel verschmelzen können.
  • 2) Das Pronomen es, das mitunter angehängt werden kann.



1) Präpositionen und Artikel

Du kannst dir merken, dass manche Präpositionen mit einem bestimmten Artikel verschmelzen können. Zumeist geht es hierbei und auch in deiner Frage um die Verschmelzung von einer Präposition mit dem Artikel das. Einige dieser Verbindungen sind verbindlich, andere können gemacht werden und andere sind allenfalls umgangssprachlich. Hierbei gilt, dass unter keinen Umständen ein Apostroph gebraucht wird, sondern die Verschmelzung stets in einem Wort geschrieben wird.

Auf Wortwuchs habe ich vor einigen Wochen einen Abschnitt zum Artikel Präposition hinzugefügt, der dir eine Tabelle zu den möglichen Verschmelzungen liefert: https://wortwuchs.net/grammatik/praeposition/#verschmelzung_praeposition_bestimmter_artikel

2) Pronomen es

Grundsätzlich gilt, dass ein Apostroph gesetzt werden kann, wenn das Pronomen es zu 's verkürzt wird. Das kennst du beispielsweise von der Formulierung "Wie geht's?" - allerdings gilt seit einer der letzten Reformen auch, dass dieses Apostroph als entbehrlich gilt, weshalb es auch entfallen kann. Somit wäre auch "Wie gehts?" korrekt.


Die Regel würde also lauten:

Ist ein s an eine Präposition angehängt, handelt es sich um die Verschmelzung von Artikel und Präposition. Wird ein s gebraucht, um ein es zu ersetzen, wird es in der Regel apostrophiert, wobei diese Ersetzung nicht obligatorisch ist - dies geschieht in der Regel bei einer Verbindung aus Verb + es oder einer W-Frage + s. Man kann sich folglich nicht aussuchen, ob es unter Umständen auch für ein das steht, da dieses nicht verkürzt angezeigt werden kann.

Du liegst also mit deiner Vermutung, dass du bei solchen "Zusammenfassungen" zu einem es tendieren würdest, vollkommen richtig - außer es handelt sich eben um eine Präposition.

Cheers.

7
Germanistik-Forum / Wortarten
« am: Januar 03, 2019, 22:10:02 »
Nachdem ich den Spam aus diesem Beitrag gelöscht habe, gibt's nun eine Zusammenfassung:


Cheers.

8
Ahoj!

Nun. Dann möchte ich bei diesem munteren Verwirrspiel auch einmal mitmachen. Ich hoffe, dass ich in irgendeiner Form helfen kann.

Das grundsätzliche Problem ist hierbei, dass ihr nicht wisst, auf welchen Satzbestandteil sich der unbestimmte Artikel eine/eines bezieht. Bezieht er sich auf das Subjekt des Satzes, das wäre die Arbeit mit Autos, oder das Nomen Interessen im Gleichsetzungsnominativ oder bezieht er sich gar auf etwas, das im Satz überhaupt nicht genannt wird, also das Interesse als Bestandteil der angeführten Interessen? Und zusätzlich gibt es ein Problem in Bezug auf die Pluralbildung des Wortes Interesse. Dröseln wir das Ganze einmal auf. Vielleicht klappt's ja.


Drei Beispielsätze:
  • Sabine ist eine meiner Töchter.
  • Sabine ist eines meiner Kinder.
  • Sabine ist einer meiner Engel.


Die obigen Sätze zeigen, dass sich der unbestimmte Artikel ein nicht an das Subjekt, welches Sabine wäre, sondern an etwas Anderes anzupassen scheint. Würde er sich auf Sabine beziehen, wäre er weiblich und würde durchgehend eine lauten.

Das Problem ist hierbei, dass "eine/eines/einer" in den obigen Beispielen keine unbestimmten Artikel zu den Nomen Töchter, Kinder oder Engel sind, sondern ein sogenanntes Indefinitpronomen mit einem so genannten Genitivus partitivus. Das klingt aber unnötig kompliziert, weshalb wir nochmals auf die Beispiele gucken.

Zurück zu den Beispielen:


Drei Beispielsätze:
  • Sabine ist eine meiner Töchter. = Sabine ist eine von meinen Töchtern.
  • Sabine ist eines meiner Kinder. = Sabine ist eines von meinen Kindern.
  • Sabine ist einer meiner Engel. = Sabine ist einer von meinen Engeln.


Wenn man die obigen Beispiele nach dem vorgeschlagenen Schema umschreibt, wird ersichtlich, dass sich der unbestimmte Artikel auf die grammatische Einzahl, also den Singular, des Genitivs (mein- + Plural) bezieht. Das ergibt ja auch Sinn, da das Wort etwas Nichtgenanntes meint, das ja nur einzeln vorhanden ist. Dass hierbei stets der Singular gemeint ist, sieht man, wenn man den Singular neben die Pluralform stellt.


Indefinitpronomen im Nominativ:
  • eine meiner Töchter - die Tochter = eine
  • eines meiner Kinder - das Kind = eines
  • einer meiner Engel - der Engel = einer


Darüber hinaus steht das Indefinitpronomen in unseren Beispielen im Nominativ. Das liegt darin begründet, dass das Verb sein (ist) diesen erfordert. Dass sich diese Indefinitpronomen danach richten, sehen wir recht schnell, wenn wir das Verb tauschen. Machen wir aus sein einfach gehören, das den Dativ verlangt, und tun einmal so, als wäre Sabine ein Hund.


Drei Beispielsätze & Indefinitpronomen im Dativ:
  • Sabine gehört einer meiner Töchter - die Tochter - einer
  • Sabine gehört einem meiner Kinder - das Kind - einem
  • Sabine gehört einem meiner Engel - der Engel - einem


Wir haben jetzt gezeigt, dass sich der unbestimmte Artikel des Satzes auf den ungenannten Singular bezieht. Wenden wir diese Erkenntnis nun auf dein Beispiel an, müsstes es tatsächlich eines meiner Interessen lauten, da das Wort sächlich ist und der Singular des Wortes somit das Interesse lautet und sich der unbestimmte Artikel dementsprechend anpassen müsste. Damit hatte ich, als ich die Frage gelesen habe, übrigens selbst nicht gerechnet.

Allerdings ist es so, dass das Nomen Interesse, wenn es denn eine Neigung oder Vorliebe meint, zumeist im Plural gebraucht wird, weshalb man etwa mit einem Menschen gemeinsame Interessen teilt. Aber natürlich ist sowohl der Singular als auch der Plural gebräuchlich. Dennoch liegt hier der grammatische Hund begraben.

Wenn wir beispielsweise auf einen Satz schauen, der ein Nomen nutzt, das tatsächlich nur im Plural existent ist (Pluraletantum), wird recht schnell das Problem deutlich:


Beispiel mit einem Pluraletantum:
  • Die Ausgaben für Strom sind eine meiner größten Unkosten.


Das Wort Unkosten gibt es nur im Plural, weshalb das Prädikat hierbei auch nicht ist, sondern sind lautet. Folglich bezieht sich der unbestimmte Artikel auch nur auf die Mehrzahl. Das Problem bei deinem Beispiel ist, dass das Nomen Interessen meist im Plural genutzt wird, aber diese Verwendung nicht verpflichtend ist und es sehr wohl die Einzahl gibt. Folglich können wir den unbestimmten Artikel auf die seltenere Einzahl beziehen, was, wie oben gezeigt, völlig korrekt wäre und zu eines meiner Interessen führen würde, oder eben die Interessen als häufige Pluralform annehmen und uns bei der Bildung des unbestimmten Artikels darauf stützen.

Kurzum: Beide Schreibweisen sind vermutlich korrekt, wobei ich zur Variante eine meiner Interessen greifen würde, da das Wort meist im Plural gebraucht wird, weshalb das für mich "richtiger" klingt - auch wenn es das nicht ist. Jedenfalls nicht streng genommen.

Cheers.

9
Rechtschreibung & Grammatik / "Ja, aber.... "
« am: November 21, 2018, 13:54:38 »
Kurzum: Ich kann mir keine sinnvolle Verwendung vorstellen, die schriftlich ist. In welchem Zusammenhang beginnst du Sätze so? Kannst du das Ganze einmal anhand eines Beispiels zeigen?

Cheers.

10
Ich hab' da mal 'ne Frage / mit oder am
« am: November 06, 2018, 12:35:19 »
Ahoj!

Korrekt ist:"Bezüglich der Nebenkostenabrechnung ist noch ein Betrag in Höhe von € 200,90 fällig, den ich am heutigen Tage auf das Bankkonto der Vermieter überwiesen habe."

Meines Erachtens wäre der Satz noch besser, wenn man im Hauptsatz die Zeitform verändern würde, da der Betrag ja nach dem Überweisen nicht mehr fällig ist. Also:"Bezüglich der Nebenkostenabrechnung war noch ein Betrag in Höhe von € 200,90 fällig, den ich am heutigen Tage auf das Bankkonto der Vermieter überwiesen habe."

Cheers.

11
Gedichtanalyse und -interpretation / Das richtige Stilmittel finden
« am: August 28, 2018, 13:25:50 »
Ahoj!

Ich versuche, dir ein wenig zu helfen. Allerdings ist es bei der Zuordnung einzelner Stilmittel enorm wichtig, den gesamten Kontext zu kennen. So könnte etwa das letzte Hemd auch wirklich das letzte Hemd sein, wenn die Situation in ein Modegeschäft eingebettet ist. Grundsätzlich kann man das aber als Euphemismus deuten, ja.

1) Die hübsche Idee könnte eine Litotes sein. Vielleicht schaust du an dieser Stelle einmal nach und prüfst, ob das in deinem Text funktioniert.

2) Die Formulierung in Sack und Asche gehen ist in jedem Fall ein sprachliches Bild, das einen biblischen Ursprung hat und meint, dass jemand Buße tut oder zumindest Buße tun sollte. In der Gegenüberstellung mit Seide wird diese Redensart aber in einen anderen Kontext gesetzt, da die Seide eher stellvertretend für den materiellen Wohlstand steht. Denke ich jedenfalls. Deshalb ist die genaue Funktion und Zuordnung für mich schwierig. Dafür bräuchte man den Text.

In jedem Fall ist Seide hierbei aber eine Synekdoche, da ein Teil für das Ganze steht. Es ist ja nicht gemeint, dass die Chinesen in ihren Händen Seide tragen, sondern dass sie vermutlich seidene Kleidung am Leib haben. Folglich ist die Seide lediglich ein Teil der Kleidung und es steht ein Teil für das Ganze. Somit könnte man das auch als Pars pro toto bezeichnen, einer Sonderform der Synekdoche (vgl. https://wortwuchs.net/stilmittel/pars-pro-toto/).

3) Ja. Grundsätzlich beginnen in der Wortgruppe großes Glück beide Bestandteile mit einem G. Aber auch hier ist der Kontext entscheidend. Ein Stilmittel wird ja gewählt, um eine Auffälligkeit zu verdeutlichen oder es meint eine sprachliche Besonderheit. Wenn ich allerdings sage, dass du großes Glück hattest, dass du nicht vom Fahrrad gefallen bist, empfinde ich es nicht als zielführend, dies als Alliteration herauszustellen. Wenn du deinen Lehrer mit:"Hallo Herr Meier!" grüßt ist das ja auch keine sprachliche Besonderheit..., oder? Anders wäre es natürlich bei:"Hallo Herr Meier, heute hat Hertha Heimspiel. Hurra!".

Und dennoch kann durch das große Glück der Fokus auf die Wendung gelegt werden. Dann kann man das Ganze natürlich auch in Bezug auf die stilistischen Merkmale untersuchen und überlegen, welcher Effekt dadurch erzielt wird. Das hängt aber vom Text ab. Weißt du, wie ich das meine?

Cheers.

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Nein. Das geht leider nicht. Jedenfalls nicht, wenn der Text noch zum Kopieren und Einfügen geeignet sein soll. Durch das Script werden die eingegebenen Buchstaben durch andere Zeichen ersetzt, die lediglich so aussehen, als würde der Buchstabe gedreht werden. Beispielsweise wird aus einem "p" ein "d", ein "m" wird zu "ɯ", einem Zeichen aus dem internationalen phonetischen Alphabet, das für einen ungerundeten geschlossenen Hinterzungenvokal steht. Für die Großbuchstaben gibt es leider keine entsprechenden Sonderzeichen.

Cheers.

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Ich glaube, du bist falsch in diesem Forum. Wenn du über Germanistik und Sprache sprechen möchtest: nur zu! Aber in puncto Online-Marketing wird dir hier wohl keiner helfen können.

Cheers.

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Ich hab' da mal 'ne Frage / adjektivliste
« am: April 06, 2017, 12:10:44 »
Stimmt. Ich richte das.

Danke.



edit: die Adjektivliste für den Buchstaben "r" wurde um 200 Wörter ergänzt. Siehe: http://wortwuchs.net/adjektivliste/#adjektive_mit_r

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Rechtschreibung & Grammatik / Erklärung zum Cliffhanger
« am: März 30, 2017, 17:14:55 »
Korrekt und geändert. Dankeschön!

Cheers.

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