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Nachrichten - Jonas

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Ich hab' da mal 'ne Frage / Merkmale eines Berichts
« am: Dezember 06, 2013, 12:18:03 »
Ahoj Charly, schön, Dich hier im Forum begrüßen zu dürfen.

Ich gehe einmal davon aus, dass Du über Wortwuchs hier gelandet bist. Oder? Dort findest Du den Beitrag "Merkmale eines Berichts", der die ja letzten Endes Deine zweite Frage beantworten sollte (http://wortwuchs.net/bericht-merkmale/)

Prinzipiell orientieren wir uns beim Bericht auf die Beantwortung der sogenannten W-Fragen. Auch hierzu solltest Du einen ausführlichen Beitrag auf wortwuchs.net finden. Dabei versuchen wir, das ganze möglichst objektiv und sachlich zu formulieren und keine wertenden Adjektive zu verwenden. Der Bericht soll einen Leser nämlich informieren und dabei keine Meinung vorgeben.

Gibt's Anschlussfragen zum Bericht :-)?

Cheers.

197
Ich hab' da mal 'ne Frage / Inhalt vom Gedicht "Der Erlkönig"?
« am: Dezember 05, 2013, 11:36:45 »
Hey Klara, schön, Dich hier im Forum begrüßen zu dürfen. Wo bist du denn, dass Du das Gedicht nicht ebenso wieder dieses Forum einmal anschauen kannst?

Aber egal..., widmen wir uns der Inhaltsangabe.

Vater und Sohn reiten durch den nächtlichen Wald. Dabei erscheint dem Kind der Erlkönig, wobei es sich durch diesen bedroht fühlt. Der Erlkönig bittet den Jungen zum Tanz und lädt ihn ein, sich zu ihm und seinen Töchtern zu gesellen. Diese Beobachtungen schildert der Sohn dem Vater, der für die einzelnen Erscheinungen natürliche Begründungen und Ursachen findet. Allerdings lässt sich das Kind nicht beruhigen, was darin gipfelt, dass der Erlkönig es "wirklich" berührt. Das wird sogar dem Vater unheimlich, weshalb er das Pferd erneut zur Eile antreibt und endlich das Ziel, den Hof erreicht. Dort angekommen, muss er entdecken, dass das Kind in seinen Armen verstorben ist.

Cheers.

198
Ich hab' da mal 'ne Frage / Metapher
« am: Dezember 04, 2013, 23:29:45 »
Ahoj Shiva,

nein..., eine richtige Metapher ist das wirklich nicht. Dennoch hat es natürlich eine Bedeutung. Damit möchte wohl jemand zum Ausdruck bringen, dass er sich nicht bei einer Person entschuldigen möchte, bevor diese verstorben ist. Normalerweise sagt man dann, dass "man sich nie im Leben" bei jemandem entschuldigen wird.

Cheers. Ich hoffe, dass Dir das geholfen hat.

199
Ich hab' da mal 'ne Frage / Protokoll schreiben! Was ist wichtig?
« am: Dezember 04, 2013, 01:55:40 »
Ahoj Sweety,

ich möchte mich nochmals für Deine Frage bedanken, da ich diese zum Anlass genommen haben, einen Beitrag zum Thema "Protokollieren" auf wortwuchs.net zu veröffentlichen.

Dort habe ich versucht, das Ganze noch ein wenig ausführlicher zu behandeln und gehe außerdem auf die einzelnen Protokoll-Typen ein, wann sich diese besonders anbieten und worauf wir in puncto Aufbau und Gestaltung beim Schreiben Acht geben sollten.

Sollten es dennoch Anschlussfragen zu diesem Thema geben, freue ich mich selbstverständlich über einen Kommentar in diesem Beitrag oder eine knappe persönliche Nachricht.

Cheers.

200
Gedichtanalyse und -interpretation / Reimschema bei Ebner-Eschenbach
« am: Dezember 03, 2013, 19:28:36 »
Gern, MarMor.

Lies aber unbedingt noch meine Ergänzung. Sollte das Ganze für die Schule sein und Du einen störrischen Lehrer haben, ist es durchaus angebracht, einfach abbcca zu schreiben und sich nicht auf eine Diskussion einzulassen, ob der umarmender Reim auch zwei Reimpaare umschließen darf. Denn per Definition umfasst der umarmender Reim lediglich einen anderen Reim und nicht zwei oder mehrere...

201
Gedichtanalyse und -interpretation / Reimschema bei Ebner-Eschenbach
« am: Dezember 03, 2013, 19:17:48 »
Ahoj MarMor!

Ja..., so würde ich es beschreiben. Genau, wie Du es machst. Schön ist hierbei, dass die Paar wirklich eine Sinneinheit bilden und das Gesamte durch die übergeordnete Kraft des umarmenden Reims "geschnürt" wird. Dadurch sind die einzelnen Aussagen abgeschlossen und werden "der Liebe", die im umarmenden Reim steht, untergeordnet.

Dabei bilden die Paarreime außerdem recht schöne Gegensatzpaare, was Du aber mit Sicherheit schon selbst gesehen hast, MarMor.

Allerdings kannst Du das Ganze auch einfach als Reimschema abbcca beschreiben. Denn prinzipiell finden wir keine wirkliche Entsprechung in den gängigen Mustern und es ist nicht falsch, einfach die Reimfolge eines Gedichts anzugeben.

Dennoch könntest Du darauf verweisen, dass - jedenfalls in der ersten Strophe - der erste und letzte Vers die Strophe umschließen/umrahmen und das Ganze folglich bündeln.

Cheers und solltest Du Anschlussfragen haben, immer her damit.

edit: Kleine Ergänzung zum Schema.

202
Sachtexte / Todesstrafe: Pro und Contra - Erörterung
« am: Dezember 03, 2013, 13:11:41 »
Ahoj. Eine Sammlung von Pro- und Contra-Argumenten oder auch das Für und Wider der Todesstrafe ist wirklich eine interessante Diskussion und wahrlich ein spannendes Thema für eine Erörertung. Ich habe mich beim Frühstück mit meiner Frau darüber unterhalten, wobei der Thread die grundlage bildete und uns sind noch zwei weitere Argumente eingefallen.

Pro-Argument für die Todesstrafe

  • Mitunter kann die Todesstrafe als einzige Vergeltung akzeptiert werden. Angehörigen und Opfern erscheint die reguläre Rechtsprechung oftmals "zu lasch". Das geht natürlich in eine Richtung wie die Blutrache der Mafia.
  • Durch die Todesstrafe werden dem Staat Kosten erspart, die er für die Inhaftierung der Verurteilten aufbringen müsste. Man könnte sogar behaupten, dass die Todesstrafe die Steuerzahler entlasten würde.

Contra-Argumente für die Todesstrafe

  • Die Todesstrafe kann Erlösung bringen und mitunter als zu leichte Strafe angesehen werden. Wer Jahrzehnte mit sich und seiner Tat allein ist, wird mitunter Reue empfinden und muss das Ganze gewissermaßen "ausbaden".
  • Ein christlicher, vielleicht auch einfach religiöser Aspekt, wäre außerdem, dass kein Mensch über Leben und Tod entscheiden darf. Zwar hat ein Mörder dieses Recht an sich gerissen, doch ist eben diese Haltung nicht rechtens und in keinem Fall zu vertreten.

Cheers. Vielleicht fallen anderen Mitgliedern noch andere Pro- und Contra-Argumente ein?

203
Ich hab' da mal 'ne Frage / Protokoll schreiben! Was ist wichtig?
« am: Dezember 03, 2013, 04:34:54 »
Ahoj Sweety!

Das Protokollieren meint prinzipiell, dass wir einen Ablauf oder Vorgang beschreiben, also kennzeichnen, in welcher Reihenfolge eine Sache stattgefunden hat. Dabei wird grundsätzlich auf drei verschiedene Aspekte eingegangen, nämlich die beteiligten Personen, der Zeitpunkt und eben das Geschehen, das wir festhalten, also protokollieren.

Sinn und Zweck ist es also - mal neben dem Festhalten und Lesen im Nachhinein - dass Dinge geplant werden können und auch für Außenstehende nachvollziehbar bleiben. Denken wir hierbei beispielsweise an Sitzungen, so können ferngebliebene Mitglieder das Besprochene besser nachvoll ziehen.

Grundsätzlich unterscheidetet man dabei fünf verschiedene Arten des "Protokoll-Schreibens".

  • Wortwörtliches Protokoll: Wie der Name schon sagt, wird hierbei alles festgehalten, was in irgendeiner Form geäußert wird. Dies kann mitunter auch Gestik oder Nonverbales beinhalten á la "Person XY schweigt" oder "Der Angesprochene verweigert die weitere Auskunft".

    Das Wortwörtliche Protokoll wird meist im Gerichtssaal oder auch politischen Debatten verwendet, da hierbei alle Äußerungen eine relevante Größe darstellen. Allerdings gibt es hierbei auch Nachteile, da diese Art des Protokollierens meist recht umfangreich ausfällt und für das "simple Nachlesen" zu unübersichtlich ist.
  • Verlaufsprotokoll: Diese Art des Protokolls ist natürlich um ein Vielfaches knapper. Hierbei halten wir lediglich stichpunktartig und chronologisch den Verlauf eines Sachverhalts (bspw. eines Seminars) fest. Oftmals kommt dieses Protokoll in naturwissenschaftlichen Bereichen zum Einsatz, da es wunderbar einzelne Abfolgen beschreiben kann. Allerdings wird auch auf Vereinssitzungen oftmals zum Verlaufsprotokoll gegriffen.
  • Ergebnisprotokoll: Im Gegensatz zu den vorherigen Arten des Protokollierens, wird hier die chronologische/zeitliche Abfolge aufgebrochen und der Inhalt einer Sitzung nach Ergebnissen sortiert. Das bedeutet, dass alle Aspekte zwar stichpunktartig, aber anschließend logisch geordnet werden.

    Diese Form des Protokoll-Schreibens bietet sich vor allem in geisteswissenschaftlichen Bereichen an, da hierbei eher der einzelnen Gedankenstrang nachvollzogen werden muss und nicht die Unterpunkte einer möglichen Tagesordnung das Geschriebene bestimmen sollten.

    Das bedeutet aber auch, dass eine Tagesordnung beim Ergebnisprotokoll aufgebrochen werden darf und im Nachhinein durch den Protokollanten verändert und bearbeitet werden kann, so dass die einzelnen Gedanken der Sitzung besser zu verstehen sind.
  • Seminarprotokoll: Diese Form des Protokollierens ist es wohl, die Du für Deine Aufgabe wählen solltest. Hierbei haben wir es gewissermaßen mit einer Mischform des Verlauf- und Ergebnisprotokolls zu tun und es geht darum, dass eine Person den Inhalt eines Seminars (Vorlesung etc.) festhält, so dass alle anderen Teilnehmer aufmerksam den Unterrichtsverlauf folgen können. Deshalb ist Neutralität enorm wichtig!

    Prinzipiell hast Du hierbei als Protokollant die Freiheit zu entscheiden, welche Aspekte ins Protokoll gehören. Allerdings empfiehlt sich Vollständigkeit, da ein Seminarprotokoll letzten Endes die jeweilige Einheit bündeln soll und somit für alle im Nachhinein der Inhalt ersichtlich sein muss.

  • Gedächtnisprotokoll: Der Name ist hierbei Programm. Immerhin geht es darum, das Gesagte im Nachhinein aus dem Gedächtnis wieder zu rekontruieren. Hierbei können natürlich eigene Schwerpunkte gesetzt werden, wobei das Gedächtnisprotokoll nicht für wichtige Debatten oder Abstimmungen taugt, da es einen sehr geringen Beweiswert aufweist (immerhin haben wir es nur aus der Erinnerung heraus geschrieben).

Allgemeine Hinweise zum Protokoll-Schreiben

Wichtig ist in jedem Fall, dass eine Protokoll sachlich und nüchtern verfasst ist und folglich keinerlei Emotionen darin Platz finden. Das bedeutet für uns als Protokollanten, dass wir möglichst neutral und objektiv die einzelnen Dinge festhalten und keinerlei eigene wertung ins Protokoll schreiben.

Weiterhin wird das Protokoll im Präsens verfasst und nicht in der Vergangenheit (Präteritum). Sollte es dabei zusätzliche Informationen geben, die wir einem späteren Leser mit auf den weg geben müssen, so dass alle Aspekte des Protokolls verstanden werden können, macht es Sinn, zusätzliche Hinweise in Klammern anzugeben.

Idealerweise fertigen wir bei einem Smeinar oder irgendeiner Sitzung, deren Inhalt protokolliert werden soll, eine erste Mitschrift an, die uns dann im Anschluss als Grundlage für das Protokoll dient.

Grundsätzlicher Aufbau eines Protokolls

Die nachfolgenden Punkte können natürlich variiert werden und ich habe sie ein wenig auf Deine Vorgaben angepasst, da Du geschrieben hast, dass es darum geht, den Inhalt eines Seminars zu protkollieren, das an der Universität abgehalten wird.

Kopf (Name der Hochschule, Seminar, Thema, Lehrender Dozent, Semester, Protokollant, Datum), Thema des Seminars/der Sitzung und unter Umständen ein Ablaufplan (dieser ist mit einer gängigen Tagesordnung zu vergleichen und kann natürlich nur hinzugefüht werden, wenn es einen solchen gibt), Ergebnisse der Sitzung, Unterschrift des Protokollanten und Seminarleiters. Zustzlich können noch Anlagen zum Protokoll den Abschluss bilden (Kopien, Arbeitsblätter, Handputs etc.).

Sodele...., ich denke, dass das so ziemlich alles ist, was es beim Protokoll-Schreiben zu beachten gilt und ich hoffe, dass Dir das hilft, Sweety.

Cheers.

204
Plauderecke / Was ist euer Lieblingsfilm?
« am: Dezember 03, 2013, 03:21:23 »
Einen Lieblingsfilm zu benennen ist wahrlich ganz schön kompliziert..., ich glaube, dass das für mich nicht möglich ist. Allerdings kann ich schreiben, dass ich im vergangenen Jahr vor allem "The Hunt" und "Prisoners" mochte und für den Klamauk zwischendurch "Fack ju Göte" empfehlen würde, auch wenn der Letztgenannte wohl eher als "kurzweilig", "witzig" und "schnell vergessen" beschrieben werden kann.

Cheers.

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Dramatik und Epik / Unbekannte Kurzgeschichte
« am: Dezember 02, 2013, 20:14:12 »
Ahoj Atréju,

unbekannte Kurzgeschichten sind natürlich gar nicht so einfach zu finden. Vor allem dann nicht, wenn sie keiner kennt. Vielleicht ist es am einfachsten, wenn Du Dir einmal die einschlägigen Vertreter der Gattung anschaust und guckst, ob Dir die einzelnen Texte geläufig sind.

Beispielsweise haben Böll, Kafka, Borchert und Co nicht nur eine handvoll von Texten geschrieben, sondern waren sehr produktiv. das bedeutet, dass es im Eigentlichen unzählige Möglichkeiten dibt, Kurzgeschichten von diesen Autoren zu behandeln, die "nicht so bekannt sind".

Für empfehlenswert erachte ich außerdem den folgenden Link, wo es noch einige schöne Kurzgeschichten für den Deutschunterricht gibt, die meines Erachtens nicht in jedem Deutschbuch auftauchen: http://kocdeutsch.wikispaces.com/file/view/Kurzgeschichten.pdf

Cheers.

206
Gedichtanalyse und -interpretation / Gedichtanalyse
« am: Dezember 02, 2013, 20:08:24 »
Hallo Lea, schön, dass Du eine Frage gestellt hast. Allerdings ist diese nicht ganz so einfach zu beantworten.

Eine Gedichtanalyse versucht, ein Gedicht in seine Einzelteile zu zerlegen und die einzelnen Bestandteile danach zu einem Gesamtpaket zusammenzusetzen.

Am einfachsten ist es also, wenn Du ein Gedicht mehrmals liest, Dich von vorne bis hinten durcharbeitest und Dir die wichtigsten Textabschnitte markiert (vielleicht mit Buntstiften oder auch einem Textmarker). Dabei kannst Du auch alle Auffälligkeiten unterstreichen oder Wörter, die Du nicht ganz verstehst.

Anschließend kannst Du schauen, was an den einzelnen Stellen besonders ist (sprachliche Auffälligkeiten) und versuchen, einmal zu überprüfen, was das ausmacht. Vielleicht wird ein Wort immer und immer wiederholt und das hat dann natürlich einen Effekt auf den Leser. In diesem Fall kann dadurch etwas eindringlicher erscheinen oder für den Leser "verstärkend".

Prinzipiell bedeutet es, dass es einfach ist, eine Gedichtanalyse zu schreiben, wenn

  • ...Du den Text mehrmlals und ausfürhlich liest,
  • ...Dir alle wichtigen Auffälligkeiten markierst und
  • ...anschließend versuchst, daraus einen Schluss zu ziehen (Interpretation).

Hilfreich können die folgenden Links sein:


Cheers.

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Ich hab' da mal 'ne Frage / wie nennt man das reimschema aabb aabb?
« am: Dezember 02, 2013, 18:41:37 »
Hallo Hannes,

ja, es gibt noch ein paar weitere Reimschemata. Schau Dir am besten den Thread http://forum.wortwuchs.net/b4/reimschema-gibt-es-nur-diese/67/ an, dort wurde gerade eine sehr ähnliche Frage zum Reimschema gestellt.

Cheers.

208
Gedichtanalyse und -interpretation / Reimschema - gibt es nur diese?
« am: Dezember 02, 2013, 18:38:42 »
Ahoj Ronald!

Das Reimschema beschreibt, wie die Abfolge von Endreimen in einem Gedicht aussieht. Das bedeutet, dass wiederkehrende Muster durch dieses Schema beschrieben werden können. Prinzipiell ist das natürlich beschränkt, da nicht unendlich viele Kombinationen möglich sind - jedenfalls dann nicht, wenn wir von einem einheitlichen Reimschema sprechen wollen.

Gehen wir davon aus, dass die Abfolge abcdefghiijkl ist und wir lediglich eine Dopplung, also einen Reim, bei den Buchstaben "i" haben, können wir dies nicht als wiederkehrende Struktur identifizieren, weshalb es grundsätzlich nicht mehr Schemata gibt, als die vorgestellten.

Allerdings hast Du bei Deiner Aufzählung neben Paarreim, Kreuzreim, umamendem Reim, Schweifreim und Haufenreim den Kehrreim, den Kettenreim, den verschränktem Reim, den Körner und außerdem die Waise vergessen, die ebenfalls im Beitrag auf Wortwuchs vorgestellt werden und das Spektrum nahezu abdecken. Weiterhin kann der Limerick angeführt werden, der das strikte Reimschema aabba aufweist.

Cheers.

209
Ahoj rumpel - fetziger Name  :D

Ich habe eben meinen Duden befragt und er gibt eindeutig vor, dass die richtige Schreibweise eine ist, die Du selbst noch gar nicht vorgeschlagen hast. Man spricht nämlich von einem Kotelett und ich muss einräumen, dass ich nach Deiner Frage auch komplett verunsichert war.

Wenn überhaupt gibt der Duden an, kann Kotelette als Plural verwendet werden, auch wenn es eher ungebräuchlich ist und wir sonst eher "die Koteletts" verzehren sollten.

Ich hoffe, die Verzögerung von 15 Minuten ist in Ordnung!
Cheers.

210
Ich hab' da mal 'ne Frage / Was sind Schlüsseltechnologien???
« am: November 26, 2013, 20:24:05 »
Hallo Selena!

Als Schlüsseltechnologien bezeichnet man Technologien, die das Erforschen anderer Technologien erst wirklich möglich gemacht haben. Sie sind also gewissermaßen der Schlüssel zu diesen gewesen. Da sie die Grundlage für solche Forschungen bilden, werden Schlüsseltechnologien auch häufig als Basisinnovationen oder Fundament der Forschung bezeichnet.

Schlüsseltechnologien sind die Weiterentwicklung von Schrittmachertechnologien, die sich erst in der Entstehung befinden. Aus Schlüsseltechnologien werden Basistechnologien wenn sie zum Standard geworden sind.

Dafür gibt es zahlreiche Beispiele in der Wissenschaft. Beispielsweise die Dampfmaschine, Kunststofftechnik, Petrochemie etc.

Cheers.

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