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Nachrichten - Jonas

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Ich hab' da mal 'ne Frage / Protokoll schreiben! Was ist wichtig?
« am: Dezember 15, 2013, 17:44:33 »
Ahoj Herr Pilz!

Jops. das geht. Allerdings möchte ich diese Vorlagen dann gebündelt online stellen. Ich habe bereits begonnen, die ein oder andere Mustervorlage zu basteln. Ich denke, dass es in der kommenden Woche noch online gehen kann. In jedem Fall aber vor dem Jahreswechsel. Und vielen Dank für das nette Feedback!

Cheers.

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Allgemeine Fragen / Buchbesprechungen und Rezensionen?
« am: Dezember 15, 2013, 17:42:29 »
Ahoj Greta!

Ja. Prinzipiell ist diese Idee toll und auch angedacht. Ich habe mir einmal notiert, dass ein solcher Bereich gewünscht ist. Allerdings soll das Ganze ganz langsam wachsen und sich nicht schon von Beginn in unendlich viele Bereiche gliedern. Immerhin ist dieses Forum noch recht frisch und niemand mag verwaiste Orte im Netz.

Deshalb: Ja! Unbedingt! Doch ein wenig Zeit darf noch ins Land ziehen, so dass die zukünftigen Bereiche nicht gähnend leer erscheinen. Im neuen Jahr ist das aber mit Sicherheit denkbar und ich würde mich dennoch freuen, wenn Du fortan regelmäßig vorbeischaust :)

Cheers.

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Ich hab' da mal 'ne Frage / Was bewirkt das Reimschema?
« am: Dezember 15, 2013, 17:39:09 »
Ahoj Jule! Vielen Dank für Deine Frage im Wortwuchs-Forum!

Das Reimschema hat prinzipiell keine "festgelegte" Funktion. Aber das hat das Versmaß auch nicht. Allerdings ist es recht einfach, wenn wir sagen, dass das Schema XY so und das Muster AB so funktioniert. Dennoch kann damit natürlich gespielt werden und es lässt sich nicht schon vorab festlegen, dass der jambus immer "galoppierend" oder wie ein "schlagendes Herz" ist.

Allerdings gibt's einige Auffälligkeiten, die in der Regel zu treffen. Diese wurden Dir von John Pirou verlinkt (Danke!) und sind ein recht guter Anker, um das Ganze daraufhin zu überprüfen. Häufig klappt das auch nach diesem Muster.

Wichtig ist allerdings, dass man auf gar keinen Fall zu "stur" an das Ganze herangehen sollte. Denn, wie schon angedeutet, manchmal geht das Muster eben nicht auf und wir sollten nicht darauf pochen, wenn es eben nicht so ist.

Beispielsweise lässt uns der Paarreim häufig in eine Art Singsang verfallen und wenn dieser an das jambische Versmaß gekoppelte ist, scheint ein Gedicht oftmals wie ein "monotones" Aufundab - Kinderreime und Kinderlieder sind häufig so aufgebaut. Dennoch - darauf will ich hinaus - muss das eben nicht immer so sein!

Cheers.

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Gedichtanalyse und -interpretation / inhaltsangabe...?
« am: Dezember 15, 2013, 17:21:58 »
Ahoj deutsch-noob!

Ich gehe einmal davon aus, dass Du vom Beitrag zur Inhaltsangabe im Forum gelandet bist, oder? Dort solltest Du alle wesentlichen Dinge finden, die für eine solche Zusammenfassung relevant sind. Wichtig ist vor allem, dass Du nur Dinge in der Inhaltsangabe erwähnst, die auch wirklich für die Handlung relevant (wichtig) sind.

Du musst nicht darauf aufmerksam machen, welche Kleidung eine Figur trägt (außer es ist enorm wichtig für den weiteren Verlauf) oder welche Dinge sie nebenher äußert. Es geht folglich darum, dem Leser in wenigen Sätze aufzuzeigen, worum es grundsätzlich geht.

Du hast geschrieben, dass Du eine Inhaltsangabe für ein Gedicht anfertigen sollst. Um Dir ein Beispiel zu geben, habe ich mich vorhin einmal hingesetzt und Dir eine beispielhafte Inhaltsangabe zum Erlkönig (Goethe) verfasst.

Dort habe ich Dir außerdem den grundlegenden Text angefügt und das Ganze aus dem Hauptartikel verlinkt, so dass auch spätere Leser davon profitieren können.

Solltest Du noch weitere Anschlussfragen haben, immer her damit! Vielleicht nennst Du mir auch einfach das Gedicht, das Du bearbeiten sollst?

Cheers.

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Rechtschreibung & Grammatik / der / das / die nutella?
« am: Dezember 15, 2013, 17:15:05 »
Ahoj Wolfgang!

Ich habe nun ewig in meinen Büchern geblättert, um Dir eine eindeutige Antwort zu geben. Allerdings - vielleicht sollte ich zu neueren Auflagen greifen - führen die Nutella einfach nicht.

Dennoch denke ich, wie bei Markennamen üblich, dass das Wort "Nutella" keinen festgelegten Genus, wie Greta es schon schreibt, aufweist. Deshalb müsste, auch wenn sich die ein oder andere Variante für manche Menschen "schräg" anhört, der, die und auch das Nutella vollkommen in Ordnung sein.

Cheers.

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Ich hab' da mal 'ne Frage / Gedichtanalyse
« am: Dezember 10, 2013, 20:40:05 »
Ahoj!

Wenn Du Dir einmal diesen Beitrag mit Hinweisen zur Analyse lyrischer Texte durchliest, sollten die wichtigsten Fragen geklärt sein.

Wenn Du ein Beispiel-Gedicht hast, können wir dies allerdings sehr gern gemeinsam analysieren und schauen, wie das Ganze anhand eines Beispiels konkret wird und Gestalt annimmt.

Cheers.

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Ich hab' da mal 'ne Frage / Frge zu zwei Wörtern
« am: Dezember 10, 2013, 20:34:56 »
Ahoj Arnold, schön, dass Du eine Frage gestellt hast.

Die Hypotaxe ist eine Aneinanderreihung von vielen Nebensätzen, die meist durch Konjunktionen (und, oder etc) voneinander getrennt sind. Man spricht auch von "Bandwurm-Sätzen"

Beispiel für die Hypotaxe: "Derjenige, der denjenigen, der den Pfahl, der an der Brücke, die an der Straße, die nach Mainz führt, liegt, stand, umgeworfen hat, anzeigt, erhält eine Belohnung."

Wie Du siehst, werden hier ganz, ganz viele Nebensätze eingefügt. Das nennt man dann Hypotaxe. Wenn Du das Wort übersetzt, das aus dem Griechischen stammt, fällt das auch auf. Denn "Hypo" bedeutet "unter" und "táxis" kann mit "Ordnung" übersetzt werden. Die Hypotaxe beschreibt also viele Sätze, die sich dem Hauptsatz unterordnen.

Die Parataxe ist das logische Gegenstück zu diesem Stilmittel. Hier haben wir es mit einer starken Häufung von Hauptsätzen zu tun. Beispielsweise könnte ich sagen:"Ich kam. Ich sah. Ich siegte". Diese Klimax wird Caesar zugeschrieben und ist die totale Verknappung und Beschränkung auf Hauptsätze, die keinen Spielraum für Nebensätze erlauben. "Para" bedeutet übrigens "neben" oder auch "bei"..., die Parataxe meint also, dass alle Sätze gleichgestellt und nebeneinander (gleichwertig) erscheinen.

Ich hoffe, dass hat Dir geholfen. Wenn Du noch Anschlussfragen hast: immer her damit!

Cheers.

edit: Aus Versehen Konjugation geschrieben, obwohl Konjunktion gemeint war.

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Plauderecke / Was wird hier geschaukelt?
« am: Dezember 10, 2013, 12:28:03 »
Ahoj Krümelkacker!

Ja! Das soll eine Wortspielerei sein und darf mit dem Satz "Lieber den Spatz in der Hand als Gold im Mund" gleichgesetzt werden. Und nein..., gegen Kinder hat niemand etwas..., nur dann, wenn sie mich "verschaukeln".

Cheers.

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Ich hab' da mal 'ne Frage / SCHILDERUNG SCHREIBEN!!!
« am: Dezember 10, 2013, 12:26:02 »
Ahoj nana97, schön, dass Du eine Frage zur Schilderung geschrieben hast. Schauen wir einmal, ob ich Dir helfen kann. Auf geht's.

Die Schilderung ist prinzipiell immer eine Form der Darstellung, wobei es grundsätzlich egal ist, ob dies schriftlich oder mündlich geschieht. In Deinem Fall reicht es aber wahrscheinlich aus, wenn ich Dir einige Hinweise zur schriftlichen Schilderung gebe. Oder?

  • Die Schilderung ist, wie der Name schon verrät, das Schildern eines Sachverhalts durch einen Autor. In diesem Fall durch Dich.
  • Da sie ein Thema aus Deiner Perspektive beschreibt, geht es nicht unbedingt darum, das Ganze objektiv oder neutral zu schreiben, sondern so, wie du es erlebt hast und das kann natürlich subjektiv und individuell sein.
  • Dabei orientiert sich die Schilderung, ähnlich wie der Bericht, an den bekannten W-Fragen und erläutert diese in knappen Sätzen (Was? Wer? Wo? Wann? Wie? Warum?). Auf eine Quellenangabe für diese Informationen kann hierbei grundsätzlich verzichtet werden, da wir es selbst sind, die das Ganze schildern, da wir es erlebt haben.
  • Die Schilderung gehört zu den klassischen Aufsatzformen und basiert demnach auf dem bekannten Muster Einleitung, Hauptteil, Schluss
  • In der Einleitung sollten wir mit einem Satz darüber Auskunft geben, was eigentlich passiert ist. Wenn Du Dir einmal Zeitungsartikel anschaust, wirst Du sehen, dass über den meisten Artikeln eine Art Einstieg zu finden ist. Ähnlich gehst Du auch beim Schreiben der Schilderung vor.
  • Im Hauptteil widmest Du Dich dann den einzelnen W-Fragen. Diese kannst Du einfach abhandeln und Dich so durch den Text hangeln.
  • Der Schluss kann - muss aber nicht - noch aufzeigen, was die möglichen Folgen dieser Sache sind. Allerdings macht ein solcher Ausblick nicht in jedem Fall Sinn.


Cheers.

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Hallo formlos, schön, dass Du eine Frage zum Reimschema ins Forum geworfen hast.

Es stimmt, dass das Reimschema ABCB nicht unbedingt zu den typischen Reimschemata gehört. Einen Namen hat es allerdings trotzdem. Diese Abfolge wird gemeinhin als heterogener Kreuzreim oder auch unterbrochener Kreuzreim bezeichnet.

Der Kreureim folgt ja dem Schema ABAB, was bedeutet, dass sich der erst auf den dritten Vers reimt und der zweite auf den letzten in einer Strophe. Da in Deinem Beispiel der dritte Vers aus dem Rahmen fällt, wird diese Struktur gewissermaßen unterbrochen. Voilá: ein unterbrochener Kreuzreim!

Cheers.

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Hallo Hanne, schön, Dich hier im Forum zu haben.

Vorab: Nein! germanistik und "Deutsch auf Lehramt" sind nicht identisch. Prinzipiell hast Du zweitgenannten Fachbereich noch zusätzlich Kurse in Didaktik und Pädagogik und wirst - wie auch anders zu erwarten - auf Kinder losgelassen. Dafür dringt die reine Germanistik oftmals stärker in die einzelnen Fachbereiche ein. Das liegt aber hauptsächlich darin begründet, dass Du ja - wenn Didaktik und Pädagogik entfallen - mehr Zeit für andere Kurse hast.

Der Notendurchschnitt (NC ~ Numerus Clausus), der erforderlich ist, variiert jedes Jahr. Das liegt daran, dass sich dieser ja daran bemisst, wie viele Menschen derzeit ein Studium der Germanistik aufnehmen möchten. An sehr beliebten Standorten ist er somit höher. Prinzipiell bewegt er sich allerdings zwischen 2,3 und 1,6 - dennoch kommt es natürlich beiderseits Extrema.

In Paderborn liegt er zum WS (Wintersemester) beispielsweise bei 2,9 für die Lehrbefähigung an einer Berufsschule und in Hamburg bei 1,4, um sich im Anschluss Gymnasiallerher schimpfen zu dürfen.

Du siehst, dass es stark davon abhängt, wo Du das Studium aufnehmen willst und weiterhin, was Dein Schwerpunkt sein soll (Schulform).

Cheers.

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Hallo Metapher! Schön, dass Du dieses Forum für Dich entdeckt hast und ja..., auch Hilfe in Bezug auf die eigenen Hausaufgaben im Fachbereich Deutsch gibt's hier.

Allerdings würde ich Dich bitten - vielleicht beim nächsten Mal - einerseits einen aussagekräftigen Titel für Deine Frage zu verwenden und andererseits "das ein oder andere" Ausrufezeichen weniger zu verwenden. So fühlen sich die Menschen, die auf Deine Frage eingehen, nicht wie "Dienstleister" und mitunter erhältst Du auch noch mehrere Antworten auf Deine Frage.

@KK
Vielen Dank, dass Du geholfen hast.

Cheers.

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Gedichtanalyse und -interpretation / Reimschema
« am: Dezember 09, 2013, 13:07:04 »
Ahoj Fcb-Fan, schön, dass Du eine Frage zum Reimschema gestellt hast.

Allerdings ist es wirklich ganz schön schwierig, Dir zu helfen, da aus Deiner Frage nicht ersichtlich wird, wie die gesamte Strophe aufgebaut ist. Wenn Du hierbei einen Vierzeiler anführen solltest, der für sich steht und keine "benachbarten" Verse hat, muss ich b52 beipflichten: das ist kein typisches Reimschema.

Allenfalls kannst Du darauf aufmerksam machen, dass sich Vers 2 und vier miteinander reimen oder das Reismchema mithilfe der Buchstaben abcb beschreiben. Allerdings gibt's in der Literaturwissenschaft dafür den Ausdruck heterogener/unterbrochener Kreuzreim. Im Deutschunterricht wird dies jedoch recht selten verlangt. Allerdings wäre es die korrekte Bereichnung.

Cheers.

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Germanistik-Forum / Jakobson - Prinzip der Äquivalenz und Kombination
« am: Dezember 09, 2013, 13:00:23 »
Ahoj Chrissi, schöne Frage, die du da stellst und wahrscheinlich eine der verwirrendsten, die den meisten Germanisten, Linguisten und Literaturwissenschaftlichern zu Beginn des Studiums begegnet.

@Herr Pilz

Leider macht das, was Du zitierst, recht wenig Sinn in diesem Kontext, da es den Satz in keinster Weise erläutert. Es scheint jedoch komisch, dass es dazu im Netz kaum sinnvolle Beiträge gibt..., ändern wir das doch einfach.

@Chrissi

Jakobson beschreibt mit diesem Satz aus der Poetik grundsätzlich die Funktionsweise von lyrischen Texten. Dabei geht er davon aus, dass wir im Alltag so sprechen, wie uns der Schnabel gewachsen ist und Wörter einfach so auswählen (selektieren/Selektion), wie sie im entsprechenden Kontext Sinn machen und unsere Aussage unterstützen.

Wenn ich beispielsweise sagen möchte, dass mein Dackel ein wenig verpennt aus der Wäsche schaut, würde ich zu Dir sagen:"Mein Hund ist schläfrig!" und Dir wäre klar, was ich meine. Würde ich nun, dem Ansatz Jakobsons folgend, eine lyrische Verszeile daraus machen, wäre wohl eher die Formulierung "Der Rüde / ist müde!" angemessen.

Das ist zwar ein wenig gestutzt, zeigt aber grundsätzlich, was Jakobson meint. Der Lyriker wählt die Worte nicht aufgrund des grundsätzlichen Redebedarfs aus, sondern achtet bei der Auswahl auf Merkmale der Äquivalenz (Ähnlichkeit), um daraus ein "Gedicht" zu schaffen.

In meinem Beispiel ist es der einfache Endreim zwischen den Wörtern Rüde / müde, was in der tatsächlichen Lyrik natürlich viel, viel komplexer ist, da hierbei auch Kriterien wie Kadenz, Silbenzahl, Mertrum etc. greifen, um ein Gedicht zu verfassen. Dennoch zeigt es gut, was das Ganze soll.

Wir kombinieren die Worte (Achse der Kombination), die wir aus dem Fundus aller möglichen Synonyme selektieren  (Achse der Selektion) also nicht einfach, sondern schauen nach Äquivalenzen. Das bedeutet, dass die Achse der Kombination durch "das Prinzip der Äquivalenz" angereichert wird.



Cheers.

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Ich hab' da mal 'ne Frage / Elfchen Schreiben - Ist das richtig?
« am: Dezember 06, 2013, 12:20:35 »
Beispiel
Zeigt Möglichkeiten
Dieses ist richtig
Das freut mich sehr
Toll!

Cheers.

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