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Nachrichten - Rebekka

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Plauderecke / Was ist euer Lieblingsfilm?
« am: November 26, 2013, 19:06:22 »
Ich mische mich auch mal unter die verkappten Filmliebhaber.
Ich mag "Emmas Glück" und "Barfuss":)

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Dramatik und Epik / Inhalt "An manchen Tagen" von Nadja Einzmann
« am: November 26, 2013, 19:02:30 »
Hallo Pfefferminza,

in Nadja Einzmanns Erzählung geht es um die Sehnsüchte, inneren Widersprüche und Gefühlsverwirrungen von Jugendlichen. Die Erzählung lässt eine Person erahnen, die sich abgeschieden von der Welt (sie schließt sich ein) in eine Innenwelt zurückzieht. Der Text schildert „eine extreme und zugleich ambivalente Abschottung von der Umwelt.“ (Spinner 2012)
Die Hauptfigur erinnert sich „[…] an Zeiten, als sie anders war, und stellt sich vor, ihr Bett sei ein Schiff, mit dem sie in die Welt hinausfährt. Die psychische Befindlichkeit der Hauptfigur, die […] zur Darstellung kommt, dürfte Jugendlichen in der Pubertät und Adoleszenz gut nachvollziehbar sein. Für manche Leser und Leserinnen wird die Beschäftigung mit dem Text im Horizont von Selbstfindung und -reflexion erfolgen, für andere wird es mehr um empathischen Nachvollzug einer fremden Erlebnisweise gehen.“ (Spinner 2012)
Der Text vermittelt den „Eindruck einer typischen Art neuerer Kurzprosatexte, die ohne richtige Handlung die Lebensbefindlichkeit eines Menschen zum Ausdruck bringen.“ (Spinner 2012)
Der Text ist in Monologform geschrieben, sodass ein direkter Bezug zur Innenwelt der Figur hergestellt werden kann. Die Sprache ist geprägt durch zahlreiche Bilder, Wiederholungen und Vergleiche. In dieser lyrisch verdichteten Sprache werden Krisensituationen beleuchtet. Die LeserInnen werden zu individuellen Deutungen und Erkenntnisprozessen, wie auch zum Reflektieren und eigenem Erproben literarischer Gestaltungsweisen angeregt.

Na? Hast du Lust bekommen, sie zu lesen?

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Gedichtanalyse und -interpretation / Treppengedicht
« am: November 24, 2013, 21:57:55 »
Einen wunderschönen guten Abend,

Treppengedichte sind in der Grundschule sehr beliebt. Das mache ich mit meinen Schülern auch gerne. :D

Bei Treppengedichten geht es nicht darum, dass es sich reimt, es geht darum, dass die Kinder den Kern einer nominalen Gruppe erkennen. Dabei zeichnen sie sich durch eine bestimmte visuelle Gestaltung aus (in Form einer Treppe). Die Kinder lassen Sätze wachsen und schrumpfen und das, was übrig bleibt, sind die groß zu schreibenden Wörter.

Regeln für Treppengedichte:
- In jeder Stufe kommt ein Wort dazu.
- Am Anfang steht immer das gleiche Wort.
- Am Ende steht immer das gleiche Wort.

Beispiel für ein Treppengedicht:

die Weihnachtszeit
die aufregende Weihnachtszeit
die aufregende, duftende Weihnachtszeit

Zwei Treppengedichte ergeben eine Doppeltreppe.

Beispiel für eine Doppeltreppe:

die Weihnachtszeit
die aufregende Weihnachtszeit
die aufregende, duftende Weihnachtszeit
kommt
mit Geschwindigkeit
mit rasender Geschwindigkeit
mit rasender, unaufhaltsamer Geschwindigkeit

Ich hoffe, ich konnte etwas Licht ins Dunkel bringen und ihr könnt nun gemeinsam einige Treppengedichte verfassen!  ;)

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