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Zusammenfassung

Autor: Iamhere7777
« am: Februar 21, 2021, 12:26:11 »

Hallo,
ich bin neu hier und ich bräuchte Hilfe bei der Analyse des Versmaßes des folgenden Textes. Es geht um Hölderlins Übersetzung von Antigone. Ich weiß, dass Antigone ein Drama und kein lyrischer Text ist, trotzdem soll ich das Versmaß bestimmen. Hat der Text ein regelmäßiges Versmaß und wenn ja, welches?
Danke im Voraus

Antigone

Hat mit der letzten Ehre denn nicht unsre Brüder

Kreon gekränzt, beschimpfet, wechselsweise?

Eteokles zwar, sagt man, behandelt er

Mit rechtem Recht, gesetzgemäß, und birgt

Ihn in der Erd, ehrsam den Toten drunten.

Vom andern aber, der gestorben ist armselig,

Von Polynikes' Leibe sagen sie, man hab

Es in der Stadt verkündet, daß man ihn

Mit keinem Grabe berg und nicht betraure.

Man soll ihn lassen unbeweint und grablos,

Süß Mahl den Vögeln, die auf Fraßes Lust sehn.

So etwas, sagt man, hat der gute Kreon dir

Und mir, denn mich auch mein ich, kundgetan,

Und hierher kommt er, dies Unwissenden

Deutlich zu melden. Und die Sache sei

Nicht, wie für nichts. Wer etwas tut dabei,

Dem wird der Tod des Steinigens im Orte.

So steht es dir. Und gleich wirst du beweisen,

Ob gutgeboren, ob die Böse du der Guten?

Ismene

Was aber, o du Arme, wenn es so steht?

Soll ich es lassen oder doch zu Grab gehn?