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Nachrichten - 24

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Hey,

kommt natürlich ganz drauf an, was für ein Gedicht du meinst. Ob das Reimschema die Gefühle ausdrückt, würde ich nicht unbedingt sagen. Eher würde das Metrum für ein (z. B. fröhliches) Gefühl sprechen.
Allerdings kann das Reimschema die Situation bzw. Lage des lyrischen Ichs definieren.

Gibt es ein unregelmäßiges Reimschema, so würde es für Unruhe, Hektik, Irritation, etc. des lyrischen Ichs sprechen.
Kreuzreime können einen Dialog darstellen, zwischen dem lyrischen Ich und sein Gegenüber bzw. dem lyrischen Du.
Der umarmende Reim kann bei zwei Personen, sprich lyrisches Ich und Gegenüber/Partner bzw. lyrisches Du, eine Dominanz hervorrufen oder hervorheben, z. B. wenn das lyrische Ich (A) vom Gegenüber spricht o. Ä., (B) von sich spricht, (B) wieder von sich und letztlich (A) wieder vom Gegenüber. So wäre sein Gegenüber die dominante Person in diesem Gedicht.

Das mal vorab, bevor ich mich schlafen lege. :) Ansonsten einfach konkretisieren.

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Ich hab' da mal 'ne Frage / Charakterisierung
« am: März 31, 2014, 19:14:31 »
Endlich geht das Forum wieder! ;D

Nun, kommt ganz drauf an, was im Buch geschieht und geschrieben ist. Zumal gibt es Bücher, die nur das Geschehen wiedergeben, in anderen sind nur Dialoge beinhaltet und wiederum andere können Regieanweisungen haben, die oft sehr stark den Charakter charakterisieren.
In Wikipedia konnte ich finden:
  • äußere Erscheinung (Geschlecht, Alter, Körperbau, Aussehen, Kleidung)
  • soziale Situation (Beruf, gesellschaftliche Stellung, soziale Beziehungen)
  • äußeres Verhalten (Eigenarten, Gewohnheiten, Verhaltens- und Handlungsweisen, Sprache und Sprechweisen)
  • psychisches Verhalten (Interessen, Probleme, Gefühle, Denkweisen, Einstellungen, Triebrichtungen, Problemorientierungen)
  • gesellschaftliche Bedingtheit und Wirkung (Inwiefern ist das äußere und psychische Verhalten gesellschaftlich bedingt? Wie wirkt es auf die Umwelt?)
  • emotionale und soziale Beziehungen (Art des Umgangs der Personen miteinander)
Wichtig ist auch, dass die Charakterisierung objektiv gehalten ist.

Dann habe ich kurz einen Zettel zur Rollenbiographie rausgekramt, der könnte dir vielleicht detaillierter bei den Gesichtspunkten helfen:
- Name
- Alter
- Sprachstil
- Familienverhältnis/Beziehungen
- Gesellschaftliche Schicht, Leben allgemein
- Wichtige Erfahrungen im Leben
- Wirkung auf einen, Intention der Wirkung auf andere (vom Charakter selbst intendiert)
- Lebensmotto
- ...


So ähnlich könnte eine Charakterisierung beschriftet werden. Allerdings wäre alles berücksichtigt wirklich sehr viel. Für eine Hausaufgabe würde ich mich nur auf das Wichtigste konzentrieren.

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Ich hab' da mal 'ne Frage / Ist das ein Oxymeron
« am: März 24, 2014, 19:27:27 »
Heyho :),

ich würde dies allerhöchstens als eine contradictio in adiecto bezeichnen, jedoch steht "mittig" hier im Komparativ und dient nicht als Subjekt oder Substantiv allgemein, weswegen ich rhetorische Stilmittel ganz ausschließen würde.

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Ich persönlich würde sagen, dass es im Satz eine Metapher ist. Halt für eine Verbildlichung der Gefühle des lyrischen Ichs.
Zum Vers selbst würde ich hinzufügen, dass das Enjambement einen Kontrast in: "Daß Ebenen, Gebirge wellen" hervorbringt. Zusätzlich können Ebenen nicht wellen, sprich: ein Paradoxon. Ist gemeint, dass Ebenen den Gebirgen ein welliges Bild geben, so ähnelt es meiner Ansicht nach einem Oxymoron.

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Plauderecke / Alan Wake
« am: März 20, 2014, 21:10:17 »
Mal unabhängig davon: Ist das Game Fahrenheit nicht ähnlich zu betrachten? (http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrenheit_(Computerspiel))
Tatsache. Das Spiel habe ich völlig außer Acht gelassen, weil es schon so alt ist. :D Ein Remake eines so schönen Spiels würde nicht schaden, da unter anderem Intention der Entwickler und Wirkung des Spiels heute viel besser umgesetzt werden können.

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Gedichtanalyse und -interpretation / Was ist eine Epipher?
« am: März 20, 2014, 17:19:36 »
Hallo kenny! :)

Bei der Epipher handelt es sich um eine Repetitio am Satz- bzw. Versende. Es ist quasi das Pendant zur Anapher. Die Wiederholung kann auch bei mehreren Versen nacheinander erfolgen, dann müsste man aber die Deutung näher untersuchen.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen. :)

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Plauderecke / Alan Wake
« am: März 19, 2014, 23:56:01 »
Ich wollte mal fragen, ob jemand von euch das Spiel "Alan Wake" kennt oder sogar gespielt hat. Abgesehen von einigen leichten Fehlern in der deutschen Übersetzung finde ich das Spiel grandios in der Handlung generell und z. B. die verwendete Metaphorik und typisch literarischen Elemente (obwohl ich eher weniger lese ;D).
Es strebt z. B. den Idiotismus man, es werden Zitate verwendet, es gibt eine Menge rhetorische Stilmittel wie Antithesen oder die schon oben genannte Metaphorik, oder allgemein eigentlich Tropen. Und da Alan Wake am Anfang schläft und über die Story zumindest einen Scheintraum hat (obwohl es eigentlich die Realität im Spiel ist, wofür ich aber keinen Beleg gefunden habe), sieht man auch schon, was der Name für eine Rolle spielt. :D

Ich bin ein ambitionierter Computerspieler und wollte nur das Spiel erwähnen, da es das einzige dieser Art ist, das ich bis jetzt gespielt habe. Erwähnen sollte ich, dass das Spiel eine relativ hohe Grafikleistung erfordert, man sollte schon mindestens eine AMD Radeon 6850 oder eine Nvidia GeForce GTX 560 Ti besitzen.

Die Handlung kann man sich bei Wikipedia durchlesen, obwohl ich finde, dass hier nicht die wesentlichen Elemente aufgegriffen werden. Die Kunst geht im Spiel unter, wenige beschäftigen sich tiefer mit der Geschichte. Das finde ich schade und hoffe nur auf eine Fortsetzung.
Hinweise auf eine Fortsetzung wären zum einen das normale Ende, obwohl DLCs vorgesehen waren, weswegen man damit nicht argumentieren sollte, aber zum anderen das Ende des DLCs (Special-Episode 2/Episode 8 ), welches damit endet, dass Alan Wake mit einer Fortsetzung namens "Return" beginnt.

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